Lausanne und Ambri: Trotz Defiziten zum erneuten Coup?

Die erneute Playoff-Qualifikation muss für Lausanne und Ambri in der neuen Saison das Ziel sein. Im Vergleich zur abgelaufenen Spielzeit dürfte das Unterfangen diesmal aber ungleich schwieriger werden - trotz namhaften Neuzuzügen.

Drei Lausanne-Spieler um den Finnen Juha-Pekka Hytönen bejubeln gemeinsam einen Treffer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Höhenflug Lausanne qualifizierte sich vergangene Saison als Aufsteiger direkt für die Playoffs. Keystone

Er wolle in der neuen Spielzeit noch besser sein, liess Ambri-Coach Serge Pelletier verlauten. Vor dem Saisonbeginn deutet bei den Leventinern aber einiges darauf hin, dass diese Zielsetzung Wunschdenken bleiben könnte.

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Letzte Saison wiederholen

Für Ambri-Piotta und Lausanne geht es in der neuen Saison darum, ihre Ambitionen zu bestätigen. Die beiden als Playout-Kandidaten gehandelten Teams gehörten in der letzten Spielzeit zu den Überraschungsteams. Beide Klubs qualifizierten sich als 7. und 8. für die Playoffs, wobei Lausanne den ZSC Lions im Viertelfinal alles abverlangte.

Mit Maxim Noreau (Colorado Avalanche) hat Ambri nicht nur den offensiv starken Abwehrpatron ziehen lassen müssen, auch die «sicheren Werte» Alain Miéville (Lausanne) und Marc Reichert (Bern) haben den Klub verlassen. Ob der neu verpflichtete Center Adam Hall (Chicago Wolves) diese Leaderrolle übernehmen kann, muss der 33-Jährige erst beweisen.

Lausanne mit mehr Offensivpower

Lausanne-Coach Heinz Ehlers hat sein Team mit 4 Neuzuzügen in der Offensive verstärkt. Wohl nicht zuletzt, weil die Konkurrenz sein Defensivkonzept mittlerweile durchschaut hat. An der Seite von Topskorer Juha-Pekka Hytönen sollen die beiden Finnen Harri Pesonen (Albany Devils) und Ossi Louhivaara (Jyväskylä) für Tore sorgen.

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Playoff-Viertelfinal: Lausanne zwingt die ZSC Lions ins 7. Spiel

5:29 min, aus sportaktuell vom 22.3.2014