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National League Leuenberger muss SCB Ende Saison verlassen

Lars Leuenberger wird in der kommenden Saison nicht mehr Trainer beim SC Bern sein. Auch bei einem allfälligen Meistertitel würde der Vertrag des 40-Jährigen nicht verlängert. Die Nachfolge soll bereits geregelt sein.

Legende: Video Leuenberger: «Der Entscheid hat mich nicht beeinflusst» abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 11.03.2016.

Lars Leuenberger hat als Headcoach beim SCB keine Zukunft. «Es ist ein Entscheid des Verwaltungsrates. Wir haben Lars Leuenberger bereits vor den Playoffs darüber informiert», sagte Sportchef Alex Chatelain gegenüber SRF.

Legende: Video Trainer-Entscheid beim SCB gefallen abspielen. Laufzeit 02:06 Minuten.
Aus sportaktuell vom 11.03.2016.

Leuenberger war nach der Entlassung von Guy Boucher vergangenen November vom Assistenten zum Cheftrainer aufgestiegen und führte die Berner in extremis in die Playoffs. Nach dem sensationellen 4:0-Sieg über die ZSC Lions in den Viertelfinals trifft er mit seinem Klub in den Halbfinals auf Davos.

Enttäuschung bei Leuenberger

«Es tut mir weh. Ich bin enttäuscht, aber ich akzeptiere diesen Entscheid», sagte Leuenberger gegenüber Blick. Es gebe keinen Grund, nun Abrechnungen vorzunehmen, so der 40-Jährige weiter.

Nachfolger schon bekannt?

Wer in Bern Leuenbergers Nachfolge antritt, steht noch nicht fest. Gemäss Chatelain wolle man sich nun voll und ganz auf die Playoffs konzentrieren und sämtliche Diskussionen rund um einen neuen Trainer nach der Saison führen. Laut verschiedenen Medienberichten soll jedoch der Finne Kari Jalonen die Nachfolge Leuenbergers antreten. Der 56-Jährige ist derzeit finnischer Nationaltrainer. Eine Bestätigung gibt es aber noch von keiner Seite.

Legende: Video Chatelain: «Über den Zeitpunkt kann man immer diskutieren» abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 11.03.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.03.2016, 20:00 Uhr

35 Kommentare

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  • Kommentar von Reini Styger, 8572 Berg TG
    Lars Leuenberger zu den ZSC Lions? Eigentlich gar nicht so schlecht... Dann wird der Qualifikationssieger der letzten Jahre endlich auch Meister und kann dem HC Davos vielleicht in Sachen Effizienz sogar Paroli bieten. Die unerwünschte, ja unausstehliche Person Lüthi wird als Folge dessen endlich aus dem Verkehr gezogen. Es bleiben für di nahe Zukunft zu hoffen, dass der HCD mit dem biederen SCB kurzen Prozess macht. Dann stimmt wenigstens der eine Teil der Hierarchie.
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  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    Ich kenne Herrn Lüthi nicht. Und was die Beweggründe zur Entlassung von Herrn Leuenberger waren ist mir auch nicht bekannt. Was man aber nun über Herrn Lüthi von sicht gibt, finde ich daneben. War es nicht Herr Lüthi, der den SCB zu dem gemacht hat, was er heute ist? Nämlich ein erfolgreicher Klub. Steht da ohne finanzielle Probleme (s/ Kloten) und gibt nur Geld aus, das man zur Verfügung hat. Der SCB ist nicht auf die Hilfe von Mäzenen angewiesen. Also, etwas mehr Sachlichkeit in der Diskusion.
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    1. Antwort von E.Wagner, Zug
      Ja wenn jeder Klub einen solchen Tempel hätte wie der SCB mit 1‘600 Besucher, so wären viele auch so gut Betucht. Wenn da Ausverkauft ist, haben sie doppelt soviele Einnahmen wie andere. Da kann man die besten Spieler verpflichten die auf dem Markt sind und das machen sie ja auch immer.
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    2. Antwort von Urs Sahli, Rubigen
      E. Wagner aus Zug; Glücklicherweise sind es nicht nur 1'600 Besucher, sondern etwas mehr als 17'000. Da kann ja der Club nichts dafür, dass die Stadt Bern ein solches Stadion erbauen liess. Der SCB zahlt auch eine entsprechende Stadionmiete. Zusätzlich investiert der Club viel in die Jugendförderung, was sich auch bei jungen Spielern, die eingesetzt werden bemerkbar macht. Entnehme ich da ein bisschen Neid? Andere Clubs sind, was das Kader betrifft, vermutlich besser dotiert.
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    3. Antwort von Daniel Grünenfelder, Lugnorre
      Herr Wagner, wie wäre es mal mit rechnen? 16'000 im Schnitt gegenüber 7'000 in Zug macht 9'000 Differenz, das sind alles Stehplatzbesucher. Glauben Sie wirklich, diese 9'000 Stehplätzler bringen Millionen im 8stelligen Bereich? Wenn es 3 Mio. sind, kommt es in etwa hin. Und so wegen Ihrem Neid auf Bern; in Zug hat man doch erst ein neues Stadion eingeweiht. Ist das etwa auch der Fehler des SCB, wenn man in Zug zu dumm war, ein grösseres Stadion zu bauen mit so Platz für 12 - 14'000?
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  • Kommentar von Yvonne Rihane, Zollikofen
    Schade, dass die Chefetage des SCB Lars Leuenberger's Verdienste nicht ensprechend (mit einer Vertragsverlängerung) honoriert. In Sachen Trainerfrage konnte und kann sich der der Verwaltungsrat nicht mit Loorbeeren schmücken. Warum haben beim SCB nur ausländische Trainer Kredit? Chapeau für Lars Leuenberger, der sich in dieser schwierigen Situation sehr professionell verhält und sich trotz der "Kündigung" noch voll für die Mannschaft einsetzt . Ich wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute.
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    1. Antwort von Gysler A, VD
      @Yvonne: als ZSC-fan zolle ich Lars Leuenberger sehr grossen Respekt, wie er den SCB zusammengeschweisst hat. Einmal mehr: nicht nur bei YB, auch beim SCB wird in der Chefetage nur Mist gebaut:ist dies eine Berner Krankheit?? Dann sollen die doch einen Finnen holen,man hat gesehen,was Tormänen gebracht hat. Viel Glück für die Zukunft von Lars (NB: beim ZSC wird der Platz frei!) und hoffentlich fliegt der SCB gegen Davos hochkant hinaus - das wäre die gerechte Strafe für den idiotischen Entscheid
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    2. Antwort von Daniel Grünenfelder, Lugnorre
      Herr Gysler, Törmänen brachte einen Meistertitel. Wenn das nichts ist, he nu.
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