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National League Lugano rupft Lausanne - Zug hält die Hoffnung am Leben

Der HC Lugano hat dem aufstrebenden Lausanne mit einer 8:2-Klatsche einen Dämpfer im Kampf um die Playoff-Plätze verpasst. Der EV Zug gewinnt 2:1 nach Verlängerung bei Konkurrent Genf-Servette, der Strichkampf bleibt eng.

In Bern wird man am spielfreien Dienstagabend durchatmen. Nachdem die schmachvolle 0:4-Niederlage vom Wochenende bei Lugano das Intermezzo von Lars Leuenberger als Cheftrainer des Meisters beendete, zeigten sich die Tessiner auch gegen Lausanne unerbittlich.

Gleich mit 8:2 deklassierten sie den Aufsteiger und ärgsten Konkurrenten der «Mutzen» um die Playoff-Plätze. Nach 4 Siegen in Folge und dem Sprung über den Trennstrich sind die Motivationskünste von Lausanne-Coach Heinz Ehlers von neuem gefragt.

Abend zum Vergessen für den Aufsteiger

Dabei hätte das Gastspiel der Lausanner in Lugano nicht besser beginnen können. Nach nur 26 Sekunden brachte John Gobbi sein Team nach einem Abpraller in Front. Das Heimteam konnte die Partie aber bis zum Ende des Drittels durch Tore von Thomas Rüfenacht (4.) und Glen Metropolit (9.) drehen. Lausanne-Keeper Cristobal Huet verhinderte – wieder einmal – Schlimmeres.

Dann aber brachen alle Dämme in der Resega: Im Mitteldrittel erhöhten die Luganesi gleich auf 7:1. Im Schlussdurchgang schalteten die Gastgeber, die mit dem Sieg an den drittplatzierten Klotenern vorbeiziehen, dann einen Gang zurück.

Zug mit kapitalem Auswärtssieg

In der Partie zwischen Genf und dem Gast aus Zug konnten sich die Zentralschweizer 2:1 nach Verlängerung durchsetzen. Andrew Hutchinson markierte in der 64. Minute das Game-Winning-Goal, die leisen Hoffnungen des EVZ auf die Playoffs bleiben damit bestehen.

In der 18. Minute hatte Kevin Romy per Shorthander den 1:0-Führungstreffer für Genf markiert. Die bis dahin engagiert auftretenden Zuger waren mit dem Rückstand schlecht bedient. Doug Sheddens Team, das sich jüngst mit 5 Siegen aus 6 Spielen wieder ins Rennen um die verloren geglaubten Playoffs zurückgespielt hatte, versuchte mit einem willigen, aber lange limitierten Auftritt die Genfer zu bedrängen.

Es sollte bis kurz vor Schluss dauern, ehe Björn Christen (55.) die Zentralschweizer mit dem erlösenden Ausgleich in die Verlängerung rettete. In der hektischen Schlussphase der regulären Spielzeit verpassten beide Teams den K.o-Schlag. Der Rückstand der Zuger auf den rettenden 8. Platz beträgt trotz Sieg im Verfolgerduell 8 Punkte.

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