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National League NLA-Klubs planen Revolution gegen Gehaltskosten-Explosion

Gemäss der NZZ haben sich Vertreter aller 12 NLA-Klubs in Egerkingen getroffen, um die Problematik der stetig steigenden Gehälter der Spieler zu diskutieren. Mit 4 unkonventionellen Vorschlägen wollen die Teams die Kosten wieder unter Kontrolle bringen.

Auston Matthews (l.) in Zweikampf mit Thomas Rüfenacht.
Legende: Bald mehr Ausländer in der NLA? Auston Matthews (l.) in Zweikampf mit Thomas Rüfenacht. EQ Images

Das sind die 4 Punkte, welche die Klubs gemäss der Neuen Zürcher Zeitung der Liga bis zur nächsten ordentlichen Gesellschafterversammlung im kommenden Juni vorlegen wollen:

  • Die Liga wird für 3 bis 5 Jahre geschlossen, es gibt keine Absteiger mehr.
  • Die Einführung einer Gehaltsobergrenze, dem sogenannten Salary Cap.
  • Die Zahl der Ausländer wird erhöht, um das Monopol der Schweizer Spieler einzuschränken
  • Mäzenen-Beiträge sind nur noch bis zu einer Höhe von fünf Millionen Franken zulässig. Überschreitet ein Klub die Summe, wird eine Strafzahlung an die Konkurrenten fällig.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Die Anzahl Ausländer erhöhen bringt insbesondere für die Ebene Nationalmannschaft nichts - respektive das Gegenteil: das Niveau der Spieler mit CH-Pass sinkt und nicht jeder der Söldner hat ne Grossmutter mit CH-Pass für die Einbürgerung in der Hinterhand. Der mit dem Lohn und der geschlossenen Liga ist eh Stuss. Hingegen ist die Schliessung der schwarzen Sponsorenkässeli überfällig. Spannend zu sehen, wo sie bei diesem Vorschlag am lautesten mit den Wölfen heulen werden.
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  • Kommentar von Ruedi Uus, Zürich
    Die Wirtschaftlichkeit der Teams sollte wohl an erster Priorität stehen. Da die meisten leider seit Jahren nur rote Zahlen liefern und sich nur dank "dubiosen" Zahlungen über Wasser halten können, wäre eine Gehaltsobergrenze sicherlich das beste. Eine Erhöhung des Ausländerkontingents kann nicht im Interesse der Teams sein. Swissness ist meiner Meinung nach unser grösstes Kapital. Auch im Eishockey. Sinn macht eine geschlossene Liga! NLA - Kerngeschäft / NLB - Ausbildung der Spieler / Talente
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  • Kommentar von Sascha Rech, Oetwil an der Limmat
    Einen Änderung beim Preis wird durch Erhöhung der Menge erreicht. In diesem Sinne macht ökonomisch gesehen die Öffnung des Marktes für Ausländer am meisten Sinn. Dies würde auch im Bereich Schweizer Spieler zu einer natürlichen Selektion führen, eine wohl kleinere dafür stärkere Auslese würde zum Zug kommen - mit positiver Entwicklung auf internationalem Niveau. Schlussendlich wird es aber immer reichere und ärmere Klubs geben, dies kann schlicht nicht verhindert werden.
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