Steiner: «Entweder man wird geliebt oder gehasst»

Letzte Saison spielte Daniel Steiner noch beim EHC Biel. Im Sommer setzten ihn die Seeländer vor die Tür und er musste sich bei Olten und den Junioren des EV Zug fit halten. Am Freitag kommt es zum Duell mit seinem Ex-Team.

Der NLA-Wandervogel spielt seit Neuestem für Freiburg. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Daniel Steiner Der NLA-Wandervogel spielt seit Neuestem für Freiburg. Keystone

Seit 4 Partien trägt Steiner das Dress von Fribourg-Gottéron. Nun kommt es bereits in seinem 5. Spiel für die Saanestädter am Freitag in Freiburg zum Wiedersehen mit Biel. Und gleich am Samstag steht die Reise zurück in die Bieler Tissot Arena an.

«  Meistens geht es von einem Extrem ins andere. »

Dass ihm dort auch die Fans trotz 18 Skorerpunkten keine Träne nachweinen, stört Steiner nicht: «Die Fans sympathisieren für ihren Klub – und ich bin jetzt halt nicht mehr in Biel. Es ist bei den Fans eben so: Entweder man wird geliebt oder gehasst. Meistens geht es von einem Extrem ins andere», bemerkt er routiniert.

Auch, dass er nicht erst seit der Episode in Biel einen schlechten Ruf geniesst, lässt Steiner kalt. Er will sich lieber auf seine Leistung bei Gottéron konzentrieren und sein Team mit Toren doch noch in die Playoffs schiessen. Nicht umsonst ist er schliesslich unter den noch aktiven NLA-Spielern mit 222 Toren der siebterfolgreichste Torschütze.

Sendebezug: Radio SRF 4, Abendbulletin, 05.01.16, 17:40 Uhr