Tigers: Schlusslicht zurecht oder einfach im Pech?

Nach 6 Spielen ziert Aufsteiger Langnau das Tabellenende. Captain Sven Lindemann ist mit den gezeigten Leistungen trotzdem nicht unzufrieden. Im Radio-Interview spricht er über unglückliche Niederlagen und erklärt, wo sich die Langnauer noch steigern können und müssen.

6 Spiele, 4 Punkte, Tabellenende. Der Start in die NLA-Saison ist für Aufsteiger Langnau ernüchternd verlaufen. Zumindest auf dem Papier. Denn auf dem Eis zeigten die Tigers durchaus ansprechende Leistungen.

«Wir sind nicht dort, wo wir hingehören», sagt denn auch Captain Sven Lindemann. «Abgesehen vom Auftakt in Bern waren wir stets nah dran an den Punkten. Doch wir gingen oft zu ungestüm in die Spiele, darum reichte es meist nicht ganz».

«  Hinten besser abräumen und vorne kaltblütiger agieren »

Die unglückliche Niederlage der Tigers gegen Lugano

2:08 min, aus sportaktuell vom 25.9.2015

Jüngstes Beispiel: Die Heimniederlage gegen Lugano. Langnau dominierte, führte bis zur 57. Minute mit 3:2. Am Ende schlichen die Tiger trotzdem als Verlierer vom Eis - Grégory Hofmann hatte Lugano in die Verlängerung und das Penaltyschiessen gerettet.

«Wir haben defensiv sehr gut gearbeitet, drei Punkte wären eigentlich dringelegen», konstatiert Lindemann. Der Routinier mit der Erfahrung von 900 NLA-Partien ist denn auch zuversichtlich, dass der SCL den Sprung weg vom Tabellenende schaffen wird.

«Hinten besser abräumen und vorne kaltblütiger agieren», lautet kurz und bündig seine Forderung an das Team und sich selbst. Die nächste Chance bietet sich den Tigers schon am Samstagabend, sie gastieren beim EV Zug, dem Zweiten der NLA.

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Sendebezug: SRF zwei, sportaktuelle, 25.09.2015, 22:30 Uhr.