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National League Zug mit grosser Moral - ZSC Lions sind Quali-Sieger

Der EV Zug hält den Playoff-Traum am Leben: Die Zentralschweizer besiegten Fribourg-Gottéron nach einem 1:4-Rückstand noch mit 6:5. Den ZSC Lions ist der Quali-Sieg nach einem 3:2 nach Verlängerung gegen die Lakers nicht mehr zu nehmen.

Der EV Zug liegt nur noch 7 Punkte hinter einem Playoff-Platz. Das Team von Doug Shedden setzte sich zuhause in einem turbulenten Spiel gegen Fribourg-Gottéron mit 6:5 durch und feierte damit den 7. Sieg aus den letzten 8 Spielen.

Nach einem desolaten ersten Drittel lagen die Zuger scheinbar hoffnungslos mit 1:4 zurück. Doch mit drei Toren innert 272 Sekunden konnte der EVZ bis zur 28. Minute zum 4:4 ausgleichen. Nach dem erneuten Gegentreffer durch Killian Mottet (36.) waren es Simon Lüthi (54.) und Andrew Hutchinson (58.), die das Heimteam doch noch zum Sieg schossen.

ZSC Lions uneinholbar voraus

Im Duell zwischen dem klaren Leader und dem abgeschlagenen Schlusslicht behielten die ZSC Lions gegen die Lakers nur knapp mit 3:2 nach Verlängerung die Oberhand.

Reto Schäppi, der bereits in der regulären Spielzeit getroffen hatte, schoss die Zürcher nach 62 Minuten zum Sieg. Es ist im 8. Anlauf das erste Mal, dass der ZSC in dieser Saison in einer Verlängerung oder im Penaltyschiessen gewinnen konnte.

Die Spieler von Mark Crawford stehen bereits vier Spiele vor Schluss als Qualifikationssieger fest. Die Zürcher, die nun 17 Punkte vor dem ersten Verfolger Kloten liegen, starten erstmals seit 2003 von Platz 1 in die Playoffs.

Kloten überfährt Lugano im 1. Drittel

Kloten überholte Lugano in der NLA-Tabelle dank einem 4:2-Heimsieg und liegt neu sogar noch vor Freiburg an 2. Stelle. Tommi Santala und Simon Bodenmann innert 27 Sekunden sowie Matthias Bieber schossen die Flyers gegen die «Bianconeri» bis zur ersten Pause bereits vorentscheidend mit 3:0 in Front.

Das Team von Felix Hollensteim qualifizierte sich damit nach den ZSC Lions und Gottéron für die Playoffs.

Tobler bleibt beim EVZ

Olten-Keeper Michael Tobler bleibt bis Saisonende bei Zug. Der zunächst bis Ende Januar befristete Leihvertrag wird entsprechend verlängert. Im Gegenzug spielen Zugs Torhüter Robin Kuonen sowie Stürmer Cedric Schneuwly ebenfalls bis Saisonende für Olten.