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Die Tore bei Davos - Team Canada
Aus sportlive vom 26.12.2014.
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Spengler Cup Davos schlägt Team Canada dank starkem Genoni

Der HC Davos hat den Spengler-Cup-Klassiker zum Auftakt der Gruppe Cattini gegen das Team Canada mit 2:1 für sich entschieden. Zwei spektakuläre Solos und ein starker Goalie trugen dem Gastgeber den Sieg ein.

Auch das 36. Aufeinandertreffen im Rahmen des Spengler Cups zwischen Davos und dem Team Canada bot viel Spektakel. Das bessere Ende in einem offenen Schlagabtausch behielten die schwedisch verstärkten Bündner. Dick Axelsson - seinerseits kein Zuzug - führte in der 48. Minute mit seinem Treffer zum 2:0 die Vorentscheidung herbei. Der Schwede traf in Überzahl nach einem Solo über das gesamte Eisfeld.

Ambri-Topskorer Alexandre Giroux gelang 2 Minuten später noch der Anschlusstreffer. Doch weil sich die Kanadier zu ineffizient präsentierten, lag in diesem Prestigeduell nicht mehr drin. Erst im 29. Versuch gelang dem Team von Guy Boucher das angestrebte Tor.

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Leonardo Genoni im Interview
Aus sportlive vom 26.12.2014.
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Genoni lässt Kanadier verzweifeln

Dass Davos nur einen Treffer kassierte, lag aber zu einem grossen Teil an der überragenden Leistung von Goalie Leonardo Genoni. Der Zürcher entpuppte sich als schier unüberwindbare Mauer. So scheiterten die Kanadier gleich reihenweise am starken Keeper. Joel Kwiatkowski vergab mehrfach aus bester Position. Genonis Paraden (seine Fangquote lag bei 97,3 Prozent) trugen ihm auch das Lob von SCB-Stürmer Byron Ritchie ein.

Das Team Canada war keinesfalls die schlechtere Mannschaft. Der Davoser Führungstreffer fiel jedoch just in die Druckphase der Kanadier, die besser in die Partie gestartet waren. In der 8. Minute kurvte Beat Forster elegant ins kanadische Drittel und bezwang Goalie Nolan Schaefer mit einem sehenswerten Backhandschuss. Dem Verteidiger war die fehlende Spielpraxis keineswegs anzusehen. Der Ostschweizer bestritt erst die 2. Partie nach seiner 9-monatigen Verletzungspause.

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Guy Boucher im Interview
Aus sportlive vom 26.12.2014.
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Boucher zieht positives Fazit

Das Team von Coach Arno Del Curto, der von einer schlechten Darbietung seiner Mannschaft sprach, hat dank dem Startsieg einen Tag spielfrei und trifft am Sonntag auf Zagreb. Für Boucher, der in der Meisterschaft mit dem SCB auf Rang 1 liegt, geht es am Samstag gegen den Neuling aus Kroatien.

Boucher äusserte sich im Gegensatz zu Del Curto wohlwollend zur Leistung seiner Schützlinge: «Wir sind nicht eingespielt und waren während den letzten zwei Dritteln dennoch das bessere Team. Dass wir nicht mehr Tore geschossen haben, lag am herausragenden Goalie des Gegners.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.12.14 20:00 Uhr

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Wengero , bern
    Wo war denn die Absicht erkennbar? Die beiden Spieler waren völlig außer Checkreichweite. Das war einfach ein Fehlentscheidung, der auch nix mit Junioren und Schiri hat Schuld zu tun hat.
  • Kommentar von Dominik jost , utzenstorf
    Super hat der HCD das Spiel noch Gewonnen
  • Kommentar von John Berger-Rees , Kalifornien
    Super Spiel, super Turnier, doch eine Schnapsidee 3 mal eine Mannschaft aus einer Liga Liga einzuladen. Da wäre eine DEL oder EBEL-Mannschaft (oder sogar eine Top-AHL-Mannschaft, Rochester war letztes Jahr im unteren Mittelfeld btw) bedeutend sinnvoller gewesen.
    1. Antwort von Fäbi , CH
      AHL-Mannschaften sind zu schwach und die NHL-Mannschaften sind sich wahrscheinlich zu schön hier mitzuspielen. Darum finde ich den Entscheid iO. Mannschaften mit Tollwütigen wie Rochester sollte man besser zuhause lassen.
    2. Antwort von John Berger-Rees , Kalifornien
      Wenn man eine starke Mannschaft aus der AHL einladen würde würde es gehen. Ausserdem ist etwas Action eine Bereicherung fürs Turnier. Tollwütige sind halt spannend.