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Spengler Cup Genf schreibt am Spengler Cup Geschichte

Genf hat als erstes Team seit 11 Jahren seinen Titel beim Spengler Cup verteidigt. Die Servettiens setzten sich bei der 88. Austragung des Turniers in Davos im Final mit 3:0 gegen das KHL-Team Salawat Julajew Ufa durch.

Legende: Video Spielbericht Ufa - Genf abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 31.12.2014.

Genf-Servette und der Spengler Cup – das bleibt auch nach der 88. Austragung des Traditionsturniers in der Altjahreswoche eine Erfolgsgeschichte. Das Team von Chris McSorley schaffte als erste Mannschaft seit dem Team Canada in den Jahren 2002/03 das Kunststück, den Sieg zu wiederholen.

Wie bei der zweiten Teilnahme vor Jahresfrist setzten sich der Calvinstädter im Endspiel am Silvestertag gegen ein russisches KHL-Team durch. 2013 hatte das McSorley-Team im Final gegen ZSKA Moskau die Oberhand behalten, heuer gegen Salawat Julajew Ufa – beide Male, nachdem es sich im Halbfinal mit 6:5 gegen Team Canada durchgesetzt hatte.

Legende: Video Das 1:0 durch Arnaud Jacquemet abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus sportlive vom 31.12.2014.

Special Teams machen den Unterschied

Das Endspiel bei der 88. Austragung bot den Zuschauern bis ins Mitteldrittel eher Magerkost. Doch dafür bekamen sie in der Folge effiziente Genfer zu sehen. Denn Servette nutzte in der 23. Minute die erste Überzahlsituation des Spiels für das erste Tor: Arnaud Jacquemet erzielte nach 14 Sekunden im Powerplay das 1:0.

12 Minuten später schlugen die Servettiens wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis zu. Nach einem Abpraller bei Ufa-Goalie Leland Irving konnte Daniel Rubin zum 2:0 einschieben.

Salawat-Spieler wirken müde

Für Genf stellte sich vor Beginn des Schlussdrittels die Frage, ob Ufa zu einer ähnlichen Aufholjagd fähig sein würde wie im Halbfinal gegen Gastgeber Davos. Doch die Russen machten im Final einen müden Eindruck und waren zu keiner Reaktion mehr fähig. Stattdessen besorgte Taylor Pyatt in der 50. Minute das 3:0.

Genf in 8 Spielen ungeschlagen

Mit dem zweiten Triumph in Folge schafften es die Romands als zweites Schweizer Team nach den ZSC Lions 1945 – Gastgeber Davos ausgeschlossen – den Titel zu verteidigen. Der Weg zum zweiten Spengler-Cup-Sieg war beeindruckend: So blieben die Genfer innerhalb von einem Jahr und 8 Spielen in Davos ohne Verlustpunkte und feierten im Final den 5. Sieg im 5. Duell mit einem KHL-Verteter.

Legende: Video Final Ufa - Genf: Die Tore abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
Aus sportlive vom 31.12.2014.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.12.14, 11:45 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von rdg, goldau
    Finale auf schlechtem Niveau. Die einen wollen nicht (UFA und die andern können nicht mehr (Genf) .Für UFA ist es ein Trainingsturnier und gehen nicht voll. Denn die Meisterschaft ist wichtiger. Im Normalfall würde Genf deklassiert.
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  • Kommentar von Frollini, Kanton SH
    Gratulation zur gelungenen Übertragung. Die Blicke hinter die Kulisse sind immer sehr interessant. Auch die Highlights am Ende der Übertragung sind cool. Einzig die VIP-Gästeauswahl sollte man überdenken und nur noch Leute einladen die etwas mit Eishockey zu tun haben (der NHL Scout war sehr gut).
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler, Ins
    Absolut souveräne Leistung mit cleverer Spielkultur nach dem "harten" Halbfinal. Handschrift McSorley's unverkennbar. Hoffentlich färbt dies auf die Fortsetzung der CH-Meisterschaft ab.
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