Genf-Servette: Mit Emotionen und Offensivgeist

Zum zweiten Mal nach 2010 ist Genf-Servette zu Gast beim Spengler Cup. Headcoach Chris McSorley verspricht einen spektakulären Aufftritt seines Teams, das in der NLA um die Playoff-Teilnahme zittert.

Die Servette-Spieler lauschen den Anweisungen von Coach Chris McSorley während eines Timeouts. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Aufmerksame Zuhörer Die Servette-Spieler lauschen den Anweisungen von Coach Chris McSorley während eines Timeouts. EQ Images

Genf-St. Petersburg («sportlive», 30.12.2010)

1:58 min, vom 30.12.2010

2010 war Genf der erste Schweizer Gastklub seit 18 Jahren, der am Traditionsturnier in der Altjahreswoche teilnahm. Die Genfer überzeugten mit Siegen gegen Sparta Prag und Spartak Moskau, ehe sie im Halbfinal knapp am späteren Turniersieger St. Petersburg scheiterten.

Auch heuer wollen die Romands «den zahlreichen Zuschauern etwas bieten und unseren Teil zur hervorragenden Ambiance in Davos beitragen», wie McSorley verspricht. Für den charismatischen Coach ist es eine Rückkehr nach nur einem Jahr: 2012 war er Assistenzcoach im Team Canada gewesen.

Verstärkungen aus Ambri

Genf verstärkt sich für das Turnier unter anderem mit Keeper Robert Mayer vom AHL-Klub Hamilton Bulldogs sowie den Ambri-Spielern Inti Pestoni und Markus Nordlund.

In der NLA steckt Genf noch mitten im Kampf um einen Playoff-Platz. Ob die Spengler-Cup-Teilnahme dem Team zusätzlichen Schub verleiht oder zuviel Kraft kostet, wird sich weisen.