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Zusammenfassung Davos - Team Canada
Aus Sport-Clip vom 28.12.2019.
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Niederlage gegen Team Canada Dezimierte Davoser verlieren Klassiker und müssen Umweg nehmen

  • Davos verliert das 2. Spiel am 93. Spengler Cup gegen Team Canada 1:5.
  • Die «Ahornblätter» sorgen mit einem frühen Doppelschlag für die Differenz, ehe sie im Mitteldrittel nachlegen.
  • Damit ist der HCD bereits am Sonntagnachmittag wieder gefordert: Im Viertelfinal wartet Turku.

Nur drei Sturmlinien standen im Line-up, dafür wurden gleich acht teils namhafte Spieler geschont: Die Strategie von Trainer Christian Wohlwend und HCD-Sportchef Raeto Raffainer war schon vor dem Klassiker gegen Team Canada klar.

Da der geforderte hohe Sieg – Davos hätte mit mindestens 4 Toren Unterschied gewinnen müssen, um den Halbfinal zu erreichen – ausser Reichweite schien, schonten die Verantwortlichen die besten Kräfte für den Viertelfinal.

Van Pottelberghe ungewollt früh im Fokus

Die Hoffnung der Fans, dass für den HCD gegen die Kanadier doch noch etwas drin liegen würde, wurde indes schnell zerstört. Nach 4 Minuten stand es bereits 2:0 für Team Canada:

  • In der 3. Minute erwischt SCB-Spieler Andrew MacDonald HCD-Keeper Joren van Pottelberghe.
  • 72 Sekunden später erzielt Dustin Jeffrey das 2:0, wobei Van Pottelberghe den Puck via Helm unglücklich ins eigene Tor ablenkt.

Zwar erholten sich die Davoser von diesem frühen Schock und erarbeiteten sich Chancen. Doch Yannick Frehner, Lorenz Kienzle oder Marc Aeschlimann konnten allesamt nicht reüssieren.

Schönes Zusammenspiel der Servette-Kollegen

Im Mitteldrittel schalteten die Kanadier wieder einen Gang höher. In der 28. Minute spielte Daniel Winnik Eric Fehr von hinter dem Tor an, sein Servette-Teamkollege liess sich nicht zwei Mal bitten und erhöhte auf 3:0.

3 Minuten später lancierte Kris Versteeg, der soeben eine Zweiminuten-Strafe abgesessen hatte, Kevin Clark, der in die nahe Ecke traf. Kurz vor dem 2. Pausenpfiff erwischte Alex Grant Van Pottelberghe, der beim 0:5 nicht allzu gut aussah.

Immerhin konnten die Davoser noch etwas Selbstvertrauen tanken, indem sie Keeper Matt Tomkins im Schlussdrittel doch noch bezwingen konnten. Luca Hischier traf im Powerplay (45.) mit einem platzierten Schuss unter die Latte.

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Raffainer: «Kann die Reaktion der Fans verstehen»
Aus Sport-Clip vom 28.12.2019.
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Sieg gegen Turku gefordert

Während sich die Kanadier souverän den Gruppensieg und damit den Halbfinal-Einzug sicherten, beenden die Davoser die Vorrunde in der Gruppe «Cattini» lediglich auf dem 3. Platz. Damit geht es für das Heimteam bereits am Sonntagnachmittag weiter. Im Viertelfinal wartet Turku, der Zweite der Gruppe «Torriani».

Live-Hinweis

Verfolgen Sie die Viertelfinals am Spengler Cup am Sonntag ab 15:00 Uhr (Turku - Davos) respektive 20:10 Uhr (Trinec - Ufa) live auf SRF zwei sowie in der SRF Sport App mit Stream und Ticker.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.12.2019 20:00 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von Edwin Fleischmann  (Hammer07)
    Das Votum von Hr. Gisler kann nur unterstützt werden. Nur weiter so, das wird sich früher oder später rächen. Mit dieser Einstellung wäre es besser den Cup anzuschaffen, denn der Sport tritt mit dieser Einstellung vollends in den Hintergrund.
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Es ist Davos unwürdig. Ambrí hat ebenfalls etwa 9 Spieler die fehlen, spielt 100%, kämpft und erobert die Herzen der CH.. Davos hat eines der grössten Kader der Schweiz. Hr. Raffainer es war nicht ok was Davos tat und ist Betrug am Fan der bezahlt. Es sind faule Ausreden, hoffe dass ihr an Turku scheitert, dann hat sie die 4 Spiele Regel der Verstärkung und das Problem hat sich auch erledigt!! Scheint Davos hat da falsche Verträge gemacht.
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    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Stefan Gisler: Können Sie die Aussage, dass Davos eines der grössten Kader der Schweiz habe, stichhaltig belegen? Ausserdem ist es einfach zu behaupten, Davos habe falsche Verträge gemacht. Üblicherweise braucht es zwei Seiten, um Verträge abzuschliessen. Ich könnte mir vorstellen, dass der HCD die Verstärkungsspieler nur mit der 4-Spiele-Regel überhaupt zu Verfügung bekommt.
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    2. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Da schreibt sich Hüppin um Kopf und Kragen. Manchmal lohnt es sich, die Fanbrille abzusetzen. Was Davos am Spenglercup bietet ist Betrug am Publikum.
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  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Man kann über den Spengler Cup denken was man will. Ich war schon vor 40 Jahren dabei und schreibe was ich erlebt habe, damals kammen Russische und Tschechische Weltklasse Mannschaften (Nedomanski Suchy etc.) Heute ist es mehr Show es kommen keine NHL Spieler ins Landwassertal. Und trotzdem es lebe der Spengler Cup.
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    1. Antwort von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
      Ich bin auch schon mindestens 40 Jahre "dabei". Na ja, man muss nicht immer gleicher Meinung sein. Ich erinnere mich noch an Teilnehmer wie die UDSSR "B" , Tschechoslowakei "B". oder der einstige Dauergast Dukla Jihlava. Das war weniger Show aber dafür auch sehr langweilig. Für die Mannschaften aus dem damaligen Osten war der Spengler-Cup ein etwas besseres Trainingslager im Westen. Für die Schweizer Nati die damals teilnahm, war das Turnier eine Lehrstunde.
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    2. Antwort von Adrian Flükiger  (Ädu)
      @Flühmann: B-Teams? Nun, ich mag mich daran erinnern, das ZSKA Moskau mit seinen Stars anreiste und die C-Truppe Schweizer Nati jeweils mit einem Stängeli zurück lies. Wenn heute Rumpf-Truppen teilnehmen ist das bei diesen Eintrittspreisen eine Verarschung der Zuschauer im Stadion und vor dem TV. Die Kanadier bringen es insgesamt aber immer wieder fertig eine gute Truppe zusammen zu stellen. Nur ihretwegen - oder wegen den Finnen im letzten Jahr - schau ich mir das eine und andere Spiel noch an.
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