ZSKA Moskau: Auf der Suche nach dem Erfolg

Nach über 20 Jahren gibt ZSKA Moskau in der Altjahreswoche das Comeback beim Spengler Cup. Der Traditions-Klub strebt in Davos den 2. Titel an. 1991 triumphierten die Russen unter der Leitung des legendären Viktor Tichonow.

Viktor Tichonow, hier als Trainer der russischen Nati. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Erfolgscoach Viktor Tichonow, hier als Trainer der russischen Nati. Keystone

ZSKA Moskau war die dominierende Mannschaft in der sowjetischen Eishockeyliga. Der Klub gewann die sowjetische Meisterschaft 32 Mal und war elffacher sowjetischer Pokalsieger. Bis Ende der 1980er-Jahre war das Team die Kaderschmiede der besten Eishockeyaner des Landes. So bestand die Nationalmannschaft jeweils zum grössten Teil aus Spielern des ZSKA Moskau.

Zwei der Stars, die einst beim Klub aus Moskau spielten, sind Andrej Chomutow und Wjatscheslaw «Slawa» Bykow. Die beiden ehemaligen Freiburg-Stürmer führten den HC Davos als Verstärkungen 1993 und 1994 in den Spengler-Cup-Final.

Nordamerikaner an der Bande

In der Saison 2012/2013 belegte der ZSKA Moskau den 2. Rang in der Western Conference der KHL und scheiterte in den Playoff-Viertelfinals. Trainiert wird das Team vom Amerikaner John Torchetti, der erste nordamerikanische Trainer des ZSKA. Er soll mit dem Team nach 24 Jahren Unterbruch wieder einen Meistertitel holen.

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Spengler Cup 1991: HC Lugano - ZSKA Moskau

1:52 min, vom 19.8.2013