Ein Fehlstart und viel Selbstkritik

Viel Engagement, aber auch viele Fehler prägten die WM-Kampagne des Teams von Trainer Patrick Fischer. In ihrer Selbstanalyse sind die Schweizer schonungslos.

Das junge Schweizer Team übte sich nach der knappen 4:5-Niederlage gegen Tschechien in Selbstkritik. «Es ist hart, tut weh. Wir sind nicht so richtig ins Spiel reingekommen», meinte Coach Patrick Fischer, «wie im ganzen Turnier sind wir meist hinterhergerannt.»

Der folgenschwere Fehlstart

Einig waren sich alle Protagonisten, dass der Fehlstart mit den beiden Niederlagen gegen Kasachstan und Norwegen der Hauptgrund für das Ausscheiden war. «Diese beiden Spiele müssten wir gewinnen. Diese Punkte fehlen uns, auch wenn wir als Mannschaft zusammengerückt sind und gekämpft haben», so Raphael Diaz. Insgesamt habe man zu viele Strafen kassiert. «Das erträgt es auf diesem Niveau einfach nicht», so der Vertediger weiter.

«  Wir haben über das ganze Turnier hinweg die gleichen Fehler gemacht. »

Patrick Fischer
Trainer Schweiz

Auch gegen Tschechien fielen zwei Tore nach Schweizer Fouls. «Wir haben das ganze Turnier die gleichen Fehler gemacht», analysierte Fischer. Er wollte aber wie Nino Niederreiter nicht zu hart mit dem Team ins Gericht gehen. «Wir waren zu hektisch. Das Wichtigste ist, dass wir viel daraus lernen und es an der nächsten WM besser machen», blickte der NHL-Star voraus.

Noch ist aber unklar, wer das Team dann betreuen wird. Fischers Vertrag hätte sich nur mit einer Viertelfinal-Qualifikation automatisch verlängert.

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Zusammenfassung Tschechien-Schweiz

1:12 min, vom 17.5.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.05.2016, 11:00 Uhr.