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Die bisherigen WM-Auftritte der Schweiz in Finnland in der Rückblende
Aus Sport-Clip vom 12.05.2022.
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Vergangene Auftritte im Fokus WM in Helsinki: Es kann für die Nati fast nur besser werden

Am Samstag startet die Schweiz in Helsinki ins WM-Abenteuer. Finnlands Hauptstadt war für die Nati beim letzten Mal kein gutes Pflaster.

Schlechte Erinnerungen an eine WM in Finnland? Da dürften bei so manchen Schweizer Eishockey-Fans die Alarmglocken läuten. Immerhin wurde die Schweiz 2013, als die Titelkämpfe in Helsinki und Stockholm ausgetragen wurden, unter Coach Sean Simpson sensationell Vize-Weltmeister. Die «Silberhelden» setzten anno dazumal jedoch keinen Fuss auf finnischen Boden. Sämtliche Spiele, sowohl in der Vorrunde als auch in der K.o.-Phase, bestritt die Nati in Schwedens Hauptstadt.

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Archiv: Schweizer Halbfinal-Triumph gegen die USA 2013
Aus sportaktuell vom 18.05.2013.
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WM-Auftritte der Schweiz in Finnland haben aber durchaus eine Geschichte. Wir blicken auf das Abschneiden der Nati aus vergangenen Tagen zurück.

2012: Ein Turnier zum Vergessen

Die letzten WM-Erinnerungen der Schweiz an Helsinki stammen aus dem Jahr vor dem Finaleinzug 2013. Bereits damals hiessen die Co-Gastgeber Finnland und Schweden. 2012 aber absolvierte die Nati ihre komplette Vorrunde in Helsinki. Was durchaus verheissungsvoll anlief, verkam je länger, je mehr zu einem gescheiterten Abenteuer.

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Archiv: Die Schweiz unterliegt 2012 Frankreich
Aus Sport-Clip vom 11.05.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 58 Sekunden.

Simpsons Truppe startete mit zwei Siegen gegen Kasachstan (5:1) und Belarus (3:2) ins Turnier, ehe sich die Schweiz Finnland (2:5) und Kanada (2:3) geschlagen geben musste. So weit, so gut, der Fahrplan der Nati in Richtung Viertelfinal stimmte noch immer. Dies änderte sich jedoch nach der 2:4-Niederlage gegen Frankreich im 5. Vorrunden-Spiel. Von diesem Rückschlag erholte sich die Schweiz nicht, zum Abschluss verlor man auch gegen die Slowakei (0:1) und die USA (2:5). Mit nur 6 von 21 möglichen Punkten verpasste die Nati das angestrebte Ziel Viertelfinal deutlich.

Gold Russland
Silber Tschechien
Bronze Finnland

2003: Kein Exploit im Viertelfinal

Vor 19 Jahren fungierte Finnland als alleiniger WM-Gastgeber. Gespielt wurde in den 3 Städten Turku, Tampere und Helsinki. Die Vorrunde in Tampere beendete die Schweiz nach einer Niederlage gegen Russland (2:5) und Siegen gegen die USA (1:0) und Dänemark (6:2) auf Platz 2.

In der Zwischenrunde behielt das Team von Trainer Ralph Krüger gegen Lettland die Oberhand (4:2). Zwar waren Kanada (0:2) und Schweden (2:5) anschliessend zu stark, das Viertelfinal-Ticket lösten die Schweizer aber dennoch. In der Runde der letzten 8 war dann aber Schluss für die Nati. Die Slowaken entschieden den Viertelfinal in Helsinki mit 3:1 für sich.

Gold Kanada
Silber Schweden
Bronze Slowakei

1991: Jahr 1 nach dem Aufstieg

Analog zur WM 2003 fanden auch das Turnier 1991 in Turku, Tampere und Helsinki statt. Die Schweiz hatte im Jahr zuvor die B-Weltmeisterschaft gewonnen und war aufgestiegen. Im «Oberhaus» resultierte für die Nati dann der 7. und vorletzte Platz. Den Weltmeister machten 4 Nationen in der Meisterrunde unter sich aus.

Gold Schweden
Silber Kanada
Bronze UdSSR

SRF zwei, sportflash, 07.05.2022;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Die Handbremse ist nur in den Köpfen, und nicht qualitativ bedingt. Was den Schweizern des Öfteren abgeht, ist die unumstössliche Überzeugung am 29. noch immer im Turnier zu verweilen. Ein sehr bekannter Trainer einer anderen Sportart, bezeichnete dies dereinst als "Staubsauger-Vertreter-Mentalität". Kann den Jungs diese vermittelt werden, liegt die Medaille bereit....;-))
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Nachtrag: ..... und bitte, bitte lieber Herr Fischer, nicht wieder 5, 6 oder 7 Minuten vor Spielende auf "Empty Net" gehen! Das bringt nichts.....;-))
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Gute Headline ,,es kann nur besser werden,, das zeugt auch auf in welchen Nibelungen die Schweiz sich bewegt. Es scheint, der Realismus ist ein abhanden gekommen ist. Nur weil wir ein paar gute, bestandene, NHL Profis haben spricht man von Medallien oder vom Weltmeistertitel. Nicht Medien & Fans sagen das, Fischi und ein paar Spieler tun es. Kommt vor wie die DE Fussballnati, die sprechen auch immer davon Weltmeister werden, sind aber aktuell meilenweit davon entfernt. Ziele realistisch setzen.
    1. Antwort von Michael Weiersmüller  (Galgevogel)
      Also wer mit diesem Spielermaterial nicht das Ziel hat Weltmeister zu werden, muss meines Erachtens gar nicht antreten. Die Ansprüche steigen halt mit dem positiven Ergebnissen und die sogenannte Schweizer Bescheidenheit ist hier völlig fehl am Platz. Weil dann gibt es die Genügsamkeit, welche auch schon ziemlich ins Auge gegangen ist.
    2. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Als Spieler musst du dir immer das höchstmögliche Ziel setzen, sonst nacht eine WM-Kampagne keinen Sinn.
    3. Antwort von Martin Rösch  (röschimoti)
      Wenn die Nati an die Leistungen an der Olympiade anknüpft, werden sie locker um Medaillen kämpfen! Ironie off
    4. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Die Spieler sagen: Wir nehmen es Schift für Schift, Zweikampf für Zweikampf, Spiel für Spiel. Einziges Ziel im Berufssport ist zu gewinnen, ob es nun realistisch ist oder nicht. Als Hobbysportler ist es natürlich etwas anderes. Da geht es um Genuss, Bewegung, Gemeinschaft und solche Dinge. Ein Eishockeyspiel zu bestreiten mit dem Ziel Freunde zu treffen und die frische Luft auf dem gefrorenen See zu geniessen ist wunderschön, aber nicht WM-würdig.
    5. Antwort von Thom Pfister  (pizgloria)
      Irgendwann sollte die Schweiz ihr selbstauferlegtes Duckmäusertum endgültig ad acta legen. Da ist mir eine Portion Hochmut immer noch lieber. Letzteres lässt sich als „Selbstbewusstsein“ sogar positiv verkaufen.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Diese Worte hören wir vor jeder WM aber man sollte Realistisch sein und nicht gerade vom WM Titel sprechen obwohl diesmal die Russen fehlen!
    1. Antwort von Michael Weiersmüller  (Galgevogel)
      Wieso ? Hohe Ziele stecken - sonst wird das sowieso nichts.
    2. Antwort von Marco Meier  (ma.meier)
      Mit diesem tollen Kader muss man mit mehr als nur Viertelfinal rechnen. Vor allem wenn Josi noch dazu stösst!