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Das ganze Insta-Live mit Glenn Hodel
Aus Sport-Clip vom 30.08.2021.
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WM-Topskorer im Insta-Live Beachsoccer-Spieler Hodel: «Wir verdienen nichts, sind Amateure»

Der Nati-Stürmer spricht im Insta-Live über die Entlohnung, sein Ausland-Abenteuer und seine Glatze.

«Das können wir später anschauen», habe der kaufmännische Angestellte Glenn Hodel seinem Chef nach der Beachsoccer-WM auf die Frage geantwortet, ob er auch nächstes Jahr mit ihm rechnen könne. Der WM-Torschützenkönig tätigt diese Aussage mit einem Lächeln, denn nur Minuten zuvor offenbarte er: «Mit Beachsoccer verdienen wir nichts. Wir sind zu 100% Amateure.»

Wenn man etwas macht und es liebt, ist jeder Rappen, den man dafür bekommt, 10 Mal mehr wert.
Autor: Glenn Hodelüber die Entlohnung im Beachsoccer

Heisst: Hodel muss nebenbei arbeiten. Er tut dies mit einem 70%-Pensum. «Ich habe mich bewusst dafür entschieden, Teilzeit zu arbeiten. So kann ich mich auf Beachsoccer konzentrieren und auch im Ausland spielen. Im Hinblick auf die WM hat sich das ausbezahlt. Aber man hat halt auch nur 70% des Lohns.» Die meisten Nati-Spieler würden Vollzeit arbeiten.

Viel Aufwand, wenig monetärer Ertrag

Für einen «kleinen Nebenverdienst» könne man im Ausland spielen. In Italien zum Beispiel, wie das Hodel schon die letzten 4 Jahre getan hat. «Wenn man etwas macht und es liebt, ist jeder Rappen, den man dafür bekommt, 10 Mal mehr wert.»

Die Spiele finden jeweils von Donnerstag bis Sonntag statt. Der 24-Jährige flog dann am Mittwochabend hin und am Sonntagabend zurück. Trainiert wird mit der Nationalmannschaft, 3 bis 5 Mal pro Woche. Hinzu kommen seine Sonderschichten im Fitnessstudio oder alleine auf dem Sand.

Markenzeichen: Glatze

Hodel hat an der WM besonders mit seinen 12 Toren und dem damit verbundenen Gewinn der Torjäger-Auszeichnung auf sich aufmerksam gemacht, das ist klar. Etwas, das aber auch auffiel, war seine (Nicht-)Frisur.

Als Hodel gemerkt hat, dass Haarausfall bei ihm zum Thema wird, hat er kurzerhand zum Rasierapparat gegriffen. «Es hat mich gestört, dann habe ich gedacht, es geht mir so besser. Und seit ich die Glatze habe, läuft es ja ganz gut», witzelt der 117-fache Nati-Spieler.

SRF info, sportlive, 29.08.2021, 17:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Schon krass, wenn man bedenkt was die Jungs leisten und wie sie dafür entlohnt werden. Noch krasser wird’s, wenn man einen Vergleich mit den Diven der SL anstellt. Dabei ist BS viel attraktiver und zwar in jeder Hinsicht.
    1. Antwort von Nolan Flaum  (Flolan)
      Was die im Sand leisten, ist sicherlich nicht weniger hoch einzuschätzen als bei den Rasenfussballern. Beachsoccer macht auch wirklich sehr viel Spass, würde ich jedem empfehlen mal auszuprobieren. Einfach viel Kondition mitbringen ;-). Wo ich allerdings nicht bei Ihnen bin: Zum Zuschauen ist diese Sportart weniger attraktiv und kommt längst nicht an die Spannung heran die sich auf dem Rasen entwickeln kann.
    2. Antwort von Matthias Zimmermann  (_schwuppidup_)
      Weso gibt es eigentlich so wahnsinnig viele leute, die sich über die gehälter von fussballern in der schweiz empören?
      Ich verstehe ja, wenn man das bei zehntauseden franken/monat hinterfragt, aber das ist in der schweiz schlicht die (extrem) seltene ausnahme. Da gibt es jenste manager etc die ein vielaches verdienen und da wird sich nicht amsatzweise so aufgeregt...
    3. Antwort von Pascal Schuler  (zensiert25)
      Also ich finde im Schnitt 14'000 pro Monat (ohne Prämien) für das schwache Geicke in der Schweiz ein sehr hoher Lohn.