Bellinzona muss absteigen

Die Rekursinstanz hat der AC Bellinzona die Lizenz für die Saison 2013/14 verweigert, womit die Tessiner in die 1. Liga Promotion zwangsrelegiert werden. Bellinzonas Leid ist Locarnos Freud: Der Tabellenletzte der abgelaufenen Saison verbleibt in der zweithöchsten Liga.

Bellinzona - hier Pak Kwang Ryong im Bild - erhält keine Lizenz für die kommende Saison. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Am Ende Bellinzona - hier Pak Kwang Ryong im Bild - erhält keine Lizenz für die kommende Saison. Keystone

Bellinzona gelang es nicht, innerhalb der gesetzten Frist die notwendigen Unterlagen einzureichen. «Dem Klub konnte keine Lizenz erteilt werden, weil er trotz Aufforderung nicht in der Lage war, eine ausreichende Finanzierung für die kommende Saison nachzuweisen», erklärte Eugen Mätzler, Präsident der Rekursinstanz für Lizenzen.

Des Weiteren fügte Mätzler an: «Die Lizenzbestimmungen der Swiss Football League (SFL) verlangen den Nachweis jedes Klubs, dass er über die notwendigen Mittel verfügt, um die nächste Saison bestreiten zu können. Dies gelang der ACB nicht.»

Locarno im Glück

Weil die AC Bellinzona mit der Lizenzverweigerung aus der SFL ausscheidet, wird der Klub gemäss Spielbetriebsreglement automatisch durch den Klub auf dem letzten Rang der Challenge League ersetzt. Somit verbleibt der FC Locarno in der zweithöchsten Liga.

Der FC Schaffhausen als sportlicher Aufsteiger aus der 1. Liga Promotion erhielt die erforderliche Lizenz in 1. Instanz zugesprochen und spielt in der kommenden Saison in der Challenge League.