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Zusammenfassung Roter Stern - YB
Aus Sport-Clip vom 28.08.2019.
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1:1 in Belgrad YB verpasst Champions League

  • Roter Stern und YB trennen sich im Rückspiel der Champions-League-Playoffs 1:1. Nach dem 2:2 zuhause verpassen die Berner damit die CL-Gruppenphase.
  • Aleksa Vukanovic bringt Roter Stern in der 60. Minute in Führung, der YB-Ausgleich fällt durch ein Eigentor von Ben Nabouhane (82.).
  • YB verbleibt als Trostpreis die Gruppenphase der Europa League.

Beinahe schien sich die Geschichte zu wiederholen: Letztes Jahr benötigte YB in den Playoffs bei Dinamo Zagreb nach einem Heimremis einen Sieg, geriet in Rückstand, gewann aber noch 2:1. Heuer benötigte YB in Belgrad nach einem Heimremis einen Sieg (oder ein hohes Unentschieden), geriet in Rückstand, glich aus – das 2:1 fiel diesmal aber nicht.

Hektische Nachspielzeit

13 Minuten inkl. Nachspielzeit durfte YB nach dem Ausgleich auf den Lucky Punch hoffen. In der 91. Minute zog Jean-Pierre Nsame ab, Belgrads Hüter Milan Borjan lenkte den Ball aber über die Latte. In der Nachspielzeit der Nachspielzeit hatte YB einen Freistoss, Goalie David von Ballmoos eilte nach vorne, doch echte Torgefahr entstand nicht.

Beinahe-Führung durch Aebischer

Nach fader 1. Hälfte hatte die Partie nach dem Seitenwechel Fahrt aufgenommen. Michel Aebischer vergab nach wenigen Sekunden aus 17 Metern. Nach einer knappen Stunde wurde es im Rajko-Mitic-Stadion hektisch:

  • 57. Minute: Eine abgelenkte Flanke von Noumi Ngamaleu sinkt auf den nahen Torpfosten. Borjan lässt den Ball durch die Finger rutschen, die Kugel kullert der Torlinie entlang, doch kein Berner ist zur Stelle.
  • 60. Minute: Die Hausherren kombinieren sich gefällig durch die YB-Abwehr. Der omnipräsente Marko Marin lanciert Milan Rodic. Dieser flankt ins Zentrum, wo Aleksa Vukanovic einköpfelt – 1:0.
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Das Beinahe-0:1 und das 1:0
Aus Sport-Clip vom 28.08.2019.
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Die Entscheidung schien gefallen, doch in der 82. Minute zog Saidy Janko aus der Distanz ab. Der eingewechselte Verteidiger Ben Nabouhane hielt den Kopf hin und lenkte den Ball unerreichbar für seinen eigenen Keeper ab – 1:1.

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Das von Janko provozierte Eigentor zum 1:1
Aus Sport-Clip vom 28.08.2019.
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Edeljoker Hoarau

Die Serben verlegten sich danach aufs Zeitspiel, die Unparteiischen liessen 7 Minuten nachspielen, doch YB war letztlich zuwenig durchschlagskräftig. Das mutige Konzept von Trainer Gerardo Seoane mit einer Dreier-Abwehr und Joker Guillaume Hoarau (der erst nach dem 1:0 eingewechselt wurde) ging trotz viel Zug über Roger Assalés rechte Seite nicht auf.

Anstelle der Berner wird Roter Stern Belgrad in der Champions League spielen und die 15 Millionen Startgeld abholen. YB muss sich in der Europa League mit einem Fünftel der Summe begnügen.

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Verfolgen Sie die Europacup-Auslosungen im Livestream:
- Champions League: Donnerstag, 18:00 Uhr
- Europa League mit YB, Basel und Lugano: Freitag, 13:00 Uhr

Erfolg der Teams vom Balkan

Neben Roter Stern qualifizierten sich am Dienstag auch Dinamo Zagreb (gegen Rosenborg Trondheim) und Olympiakos Piräus (gegen Krasnodar) für die Gruppenphase.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.8.2019, 20:45 Uhr

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63 Kommentare

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  • Kommentar von Enrico Balistreri  (Enricobal)
    Wenn man Spieler wie Mbabu und Saw weggehen lässt, dann kann man nicht viel verlangen...
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Sow heisst der Mann. Was hätte Spycher tun sollen? Beide wollten weg. Auch Fussballer haben freie Arbeitsplatzwahl. Übrigens; Mbabu spielt bei Wolfsburg nicht. Wie erwartet kommt er (noch) nicht an William vorbei.
    2. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Tja, der Steffen spielt auch nicht. Wird allmählich schwierig für die Nati.
  • Kommentar von Enrico Balistreri  (Enricobal)
    Eine ganz schwache Leistung von einem Spieler in der Offensive, der aber komischerweise 180 Minuten gespielt hat...
    1. Antwort von Enrico Balistreri  (Enricobal)
      Nsame hat meine Kommentar als einziger abgelehnt...
    2. Antwort von Enrico Balistreri  (Enricobal)
      Ich möchte fussballerische Begründungen für so viele Ablehnungen lesen, bitte!
    3. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      herr balistreri, die ablehnung kommt wohl nicht wegen ihrer aussage, sondern wegen der art und weise ihrer kritik...
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Genau, und die CH Ausland Söldner verbringen die meiste Zeit auf der "Ersatzbank anstatt zu spielen" und das wird auch noch die Nati zu spüren bekommen!