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Champions League Abgeklärtes Monaco schockt Arsenal

Die AS Monaco hat sich im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Arsenal London eine hervorragende Ausgangslage geschaffen. Die Monegassen siegten auswärts dank grosser Effizienz und einer starken Defensive 3:1.

Legende: Video Monaco mit überzeugendem Sieg bei Arsenal abspielen. Laufzeit 5:59 Minuten.
Vom 25.02.2015.

Arsène Wenger, der von 1987 bis 1994 als Trainer bei Monaco tätig war, hatte sich sein erstes Aufeinandertreffen gegen seinen Ex-Klub sicherlich anders vorgestellt. Im Gegensatz zu den letzten vier Saisons, als Arsenal im CL-Achtelfinal zweimal an Bayern München, an Milan und an Barcelona gescheitert war, rechnete sich der «Gunners»-Coach gegen Monaco eine grosse Chance auf das Weiterkommen aus.

Monacos Defensive nicht zu knacken

Nun befindet sich Arsenal aber bereits nach dem 1:3 zuhause wieder in arger Rücklage. Angesichts der überragenden Defensive der Monegassen ist ein Weiterkommen in weite Ferne gerückt. Ihre grosse Stärke spielten die Gäste im Hinspiel in London über weite Strecken aus. Arsenal machte das Spiel, versuchte in der Offensive Akzente zu setzen. Gegen die extrem starke Defensive Monacos fanden die Londoner jedoch praktisch kein Mittel. Vor allem durch das Zentrum liessen die gut gestaffelten Franzosen kaum etwas zu.

Obwohl in erster Linie auf die Verteidigung bedacht, vermochte Monaco auch in der Offensive immer wieder in Aktion zu treten. Einen der ersten Angriffe nutzten die Gäste dann sogleich zur Führung. Der Schuss von Geoffrey Kondogbia wurde in der 38. Minute von Per Mertesacker unglücklich und somit für Arsenal-Keeper David Ospina unhaltbar zum 1:0 abgelenkt.

Berbatov nutzt Konter eiskalt

Mit der Führung im Rücken konnte Monaco seinen Game-Plan noch besser umsetzen. Nach der Pause wurden die Vorstösse Arsenals zunehmend ungestümer. Mehr als ein paar wenig zwingende Möglichkeiten resultierten daraus aber nicht. Im Gegenteil: In der 53. Minute konterte Monaco gegen aufgerückte Londoner eiskalt und erhöhte durch Topskorer Dimitar Berbatov auf 2:0.

Nur kurze Hoffnung bei Arsenal

Arsenal musste in der Folge noch mehr riskieren. Und die «Gunners» wurden spät dafür belohnt. Alex Oxlade-Chamberlain brachte mit seinem Treffer in der 90. Minute die Hoffnung auf einen Vorstoss in den Viertelfinal zurück. Doch es passte zur Leistung von Monaco, dass das Team auch darauf eine Antwort hatte. Nur Sekunden später sorgte Yannick Ferreira-Carrasco für den verdienten 3:1-Endstand.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.02.15, 20:00 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Zurfluh, Altdorf
    Arsenal hat nicht wegen Giroud verloren! Klar hat er im Abschluss gesündigt, wenigstens hat er sich Torchancen erarbeitet. Unverständlich warum Özil und Welbeck nicht früher ausgewechselt wurden. Özil ist total ausser Form! Fraglich warum nicht Walcott in der Startaufstellung stand...und warum Mertesacker noch in den ersten Elf steht, weiss niemand so recht.
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  • Kommentar von YB forever, Wankdorf
    Mit schönem, raffiniertem Spiel gewinnt man keinen Blumentopf. Will man aber Tore erzielen, gehören z.B. auch Schüsse aus der Distanz zum Repertoire international erfolgreicher Mannschaften. Das vermisst man bei den Gunners, deren Spiel den Insignien (Kanone) ihres Wappens so gar nicht entsprechen will. Längst haben sich die Gegner auf das "Ins-Tor-hineintragen" des Balles eingestellt. Die Zeit von Wenger läuft langsam ab. Er kann die Qualität von Topspielern weder halten noch verbessern.
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  • Kommentar von Simon, Bern
    Budget Arsenal: 300 Mio Euro. Budget Monaco: 160 Mio Euro. Soviel zum Geld. Und wenn Sie die Erfolge der Klubs vergleichen, und welche Spieler aus den Klubs hervorgegangen sind, werden Sie auch die Ansicht punkto Tradition überdenken müssen.
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    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Immerhin liefert Arsenal den Beleg dafür, dass sich die Erfolge nicht nur mit Geld realisieren lassen. Die Finanzen sind zwar wichtige Grundlage, um überhaupt eine gewisse Spieler- und Trainerqualität einzukaufen. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen von potenziellen oder ehemaligen Stars allein ist aber noch lange kein Garant für Titel. Es braucht glücklicherweise einiges mehr dazu. Und dieses "Mehr" ist bei Arsenal (noch) nicht vorhanden. Ein Trainer- und Philosophiewechsel scheint überfällig.
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    2. Antwort von SanKing, Zh
      YB Forever@ Trainerwechsel? Arsene Wenger ist seit 1996 Arsenal Trainer und ist wenn ich mal sagen darf eine Legende. Manchmal läuft es nicht wie man will, aber schauen Sie sich mal seine Bilanz an. Arsenal hat mit Wenger sehr viele Erfolge haben können. Ich hoffe Wenger ble
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