Barcelona fordert dezimiertes PSG zum Kräftemessen

Im 2. Gruppenspiel der Champions League kommt es in Paris zum Schlagerspiel zwischen Barcelona und Paris St-Germain. Die Franzosen müssen allerdings auf Schlüsselspieler verzichten.

Messi umarmt Neymar. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Form Lionel Messi und Neymar harmonieren immer besser zusammen. Reuters

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TV-Hinweis

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Verfolgen Sie die CL-Partie zwischen Paris St-Germain und dem FC Barcelona am Dienstag ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei und hier im Stream.

Thiago Silva, Ezequiel Lavezzi und auch Zlatan Ibrahimovic - sie alle werden den Champions-League-Knüller gegen Barcelona nur als Zuschauer verfolgen können. Der Vorteil liegt definitiv bei den Katalanen, die aus dem Vollen schöpfen können.

«Nicht die gleiche Mannschaft»

Barcelona ist mit 16 Punkten aus 6 Partien (17:0 Tore) fast perfekt in die Meisterschaft gestartet und überzeugte zuletzt mit einem 6:0-Sieg über Granada. Vor allem Lionel Messi (2 Tore, 3 Assists) und Neymar (3 Tore) glänzten zusammen. «Wir harmonieren immer besser», sagte Messi.

Paris seinerseits schwächelte in den letzten Wochen. Vier Unentschieden in den vergangenen fünf Pflichtspielen sind eindeutig zu wenig für die Ansprüche von PSG.

2013 sind die beiden Teams in der «Königsklasse» erstmals aufeinander getroffen - Barcelona setzte sich in den Viertelfinals nach 2 Unentschieden (1:1/2:2) dank des besseren Torverhältnisses durch. Diesmal stehen die Vorzeichen aufgrund der Verletztenliste bei PSG anders. Vor allem der Ausfall von Ex-Barcelona-Spieler Ibrahimovic kommt den Gästen nicht ungelegen. «PSG ist nicht die selbe Mannschaft ohne ihn», sagte Barca-Verteidiger Jérémy Mathieu.

ManCity gegen die AS Roma gefordert

In der Gruppe E empfängt der englische Meister Manchester City die AS Roma. Die Gäste sind fünf Tage vor dem Direktduell mit dem ebenfalls noch makellosen Juventus Turin der einzige Klub aus einer der fünf europäischen Topligen, der alle bisherigen Ligaspiele gewonnen hat.

Die «Citizens» stehen im Spitzenspiel bereits etwas unter Zugzwang. «Das wird eine äusserst wichtige Partie, weil die Roma ihr erstes Spiel gewonnen und wir verloren haben», sagte Trainer Manuel Pellegrini. «Wir dürfen in den Heimspielen keine Punkte abgeben.»

«Geisterspiel» für Bayern

Die 2. Partie in dieser Gruppe zwischen ZSKA Moskau und Bayern München (bereits ab 18 Uhr) wird vor leeren Rängen stattfinden. Mit dem «Geisterspiel» bestraft die UEFA den russischen Meister, weil dessen Anhänger zum wiederholten Mal rassistisch ausfällig geworden waren.

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 30.09.14, 07:17 Uhr