Basel mit Minimal-Polster gegen Tel Aviv

Der FC Basel hat im heimischen St. Jakob-Park das Hinspiel der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation gegen Maccabi Tel Aviv mit 1:0 gewonnen. Ein Resultat, mit welchem das Team von Murat Yakin aufgrund der 2. Halbzeit zufrieden sein muss.

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Zusammenfassung Basel - Tel Aviv

4:02 min, vom 30.7.2013

Just als einige der gut 12'000 Zuschauer im spärlich gefüllten St. Jakob-Park das Gebotene mit leisen Pfiffen quittierten, legte der FC Basel für einmal einen zielstrebigen Angriff an den Tag. Via Marco Streller und Mohamed Salah gelangte der Ball zu Marcelo Diaz. Der Chilene bediente sehenswert mit der Hacke Valentin Stocker, der mühelos zum 1:0 einschob (39.).

Basel ohne wirklich zündende Ideen

Die Basler waren druckvoll in die Partie gestartet, blieben jedoch nach Stockers Tor vieles schuldig und taten sich mit der aufsässigen und vor allem in Halbzeit 1 äusserst defensiven Spielweise Tel Avivs schwer. Das Team von Trainer Murat Yakin war oftmals am Strafraum mit seinem Latein am Ende und die Angriffe endeten immer wieder frühzeitig in der vielbeinigen israelischen Abwehr.

Prica vergibt 2 Grosschancen

In Halbzeit 2 baute Basel dann deutlich ab und Tel Aviv kam gleichzeitig mehr und mehr auf. Allen voran Rade Prica hätte das für die Israeli so eminent wichtige Auswärtstor erzielen müssen. Nach einer guten Stunde unterlief FCB-Hüter Yann Sommer einen Flankenball, doch der schwedische Ex-Bundesligaprofi köpfelte den Ball am leeren Tor vobei. Nur kurz darauf war Sommer dann auf seinem Posten, als er Pricas Schuss aus nächster Nähe mirakulös an die Latte lenkte. «In der 2. Halbzeit standen wir nicht nahe genug bei den Leuten», betonte Sommer nach der Partie. «Zum Glück ist es nochmals gut gegangen.»

Salah vergibt Yakins Wunschergebnis

Basel kam neben eines Beinahe-Eigentors von Yoav Ziv (51.) nur noch durch Salah zur Möglichkeit, das von Trainer Yakin geforderte 2:0-Hinspiel-Ergebnis herzustellen. Doch der Lupfer des Ägypters aus über 30 Metern flog knapp am Ziel vorbei (68.).

Streller: «Bin enttäuscht»

Captain Marco Streller nahm nach dem Schlusspfiff kein Blatt vor den Mund: «Ich bin von meiner Mannschaft in der 2. Halbzeit enttäuscht. Das war nicht jenes Team, wie ich es normalerweise kenne. Wenn wir so in Israel spielen, werden wir ausscheiden.»