Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Wieso die Polemik um das YB-Ticketing entstand – ein Erklärungsansatz abspielen. Laufzeit 02:59 Minuten.
Inhalt

Belgrader Fans unzufrieden Massnahmen im Ticketing von YB geben zu reden

Die Young Boys gehen im Ticketverkauf vor dem Playoff-Spiel der Champions League gängige Wege – und ernten Kritik.

YB verkauft seine Tickets nicht öffentlich. Diese Tatsache schlug im Vorfeld der Partie Young Boys - Roter Stern hohe Wellen. Dabei machen die Verantwortlichen von YB nichts Aussergewöhnliches.

Sie gewähren nämlich den Inhabern von Saisonkarten Vorrang. Was danach übrig bleibt, steht Mitgliedern und Sponsoren zum Kauf frei. Ausnahme: Die Gästefans aus Belgrad erhalten 2000 Tickets. Dies entspricht 6,25 Prozent, die von der Uefa vorgeschriebene Pflicht liegt bei 5 Prozent.

Schweizer Belgrad-Fans benachteiligt

In die Röhre gucken Roter-Stern-Fans aus der Schweiz. Die 2000 Gästefan-Tickets bleiben für sie unerreichbar. Wohl genauso wie die restlichen 30'000 Tickets, die an YB-Fans verkauft werden.

Belgrader Fans
Legende: Nicht unproblematisch Die Belgrader Fans in Kopenhagen. imago images

Trotzdem wollen die Fans des serbischen Meisters in Bern zahlreich präsent sein. Als sie vor einem Jahr in der CL-Quali gegen Salzburg spielten, sollen rund 10'000 Fans im Stadion gewesen sein. Diese Zahl will man gemäss serbischen Medienberichten heuer toppen. Bleibt also abzuwarten, ob die Roter-Stern-Fans in Bern nicht doch einen Weg finden, an weitere Tickets zu kommen.

Einen möglichen Erklärungsansatz, wieso das YB-Ticketing für derart Furore sorgt, erhalten Sie im Audio-Beitrag oben.

Sendebezug: Morgengespräch auf Radio SRF 1 vom 20.08. um 06:20 Uhr.