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Simeone – wie er leibt und lebt
Aus Sport-Clip vom 27.04.2016.
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Champions League Diego Simeone: Alles unter Kontrolle – ausser das Handy

Im Hinspiel des CL-Halbfinals Atletico - Bayern tobt Diego Simeone 94 Minuten lang an der Seitenlinie. Wir haben das Wirken des Trainers der Madrilenen auf 25 Sekunden heruntergebrochen.

Anderthalb Stunden nach Spielschluss durfte Diego Simeone bereits wieder Hände schütteln. Der charismatische Argentinier feiert am Donnerstag seinen 46. Geburtstag.

Aber viel wichtiger als die persönlichen Glückwünsche war Simeone, dass er sich zum Sieg über die Bayern gratulieren lassen durfte. Mit einem 1:0 in einem heissen Fight versüsste ihm seine Liebe Atletico Madrid, wo er seit 2011 den Vulkan an der Seitenlinie markiert, das Fest.

Ein Hüpfer zu viel

Ein Stück des Geburtstags- bzw. Erfolgskuchens durfte sich Simeone selbst abschneiden. In bewährter Manier hatte er seine Farben volle 94 Minuten lang unermüdlich nach vorn gepeitscht und im Hexenkessel Vicente Calderon den Funken zum Publikum überspringen lassen. Dem neutralen Beobachter erscheint er wie ein Dirigent.

Nur einmal geriet Simeone beim wilden Gestikulieren kurz aus dem Takt. In der 59. Minute rutschte ihm sein Handy aus der Vestontasche. Im Handumdrehen ist das Missgeschick behoben.

Wenig Mut bewiesen

Für sein Antipode Pep Guardiola dagegen endete der Abend so gar nicht in Minne. Vielmehr muss der 45-jährige Coach Erklärungen finden:

  • Dafür, dass sein Team in der CL-K.o.-Phase seit dem 19. Februar 2014 und dem 2:0 bei Arsenal auswärts nie mehr einen Erfolg verbuchen konnte. Macht 8 vergebliche Versuche.
  • Dafür, dass die Deutschen in der Startphase behäbig wirkten und eine lange Anlaufphase benötigten.
  • Für seine eigenwillige Personalpolitik. So bewies Guardiola für einmal kein gutes Händchen mit seiner mutlosen Start-Aufstellung ohne Thomas Müller und Franck Ribéry.
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Atletico erarbeitet sich Heimsieg gegen Bayern
Aus Sport-Clip vom 27.04.2016.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.04.2016 20:00 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci , Pratteln
    Simeone macht seine Spieler heiss dirigiert und korrigiert sie. Er kann nicht anders er lebt den Fussball. Das Atletico defensiv so gut steht und es fertig gebracht hat Barcelona aus der CL zu schmeissen, beweist einmal mehr das Simeone einer der besten Trainer ist.
  • Kommentar von Franz Huber , Zürich
    Na ja Dirigent, weiss ich jetzt nicht. Auf mich wirkt er mehr wie ein Hampelmann. Ein Trainer der quasi ununterbrochen ins Spiel reinbrüllt. Nerv Faktor: Sehr Hoch.
    1. Antwort von Nicolas Arnold , 646 Altdorf
      @mehr als fragwürdig, dieses herumirren und flattern am spielrand, echt nervig und sollte geahndet werden. die spieler wissen auch ohne diesen blödsinn was zu tun ist. vor und nach dem spiel gute arbeit zu leisten reicht@
    2. Antwort von A. Bucher , Zürich
      Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Wer selbst Fussball spielt weiss, wie nervig ein ständig hereinrufender Trainer ist. Aber zum Glück für die Spieler ist bei der Stimmung im Stadion auf dem Spielfeld nicht viel von ihm zu hören.