Drei Topklubs vor unterschiedlich heiklen Pflichtaufgaben

Titelverteidiger Bayern München geht heute Abend als klarer Favorit ins Heimspiel gegen ZSKA Moskau zum Auftakt der neuen Champions-League-Saison (20:00 Uhr SRF zwei). Manchester United empfängt Bayer Leverkusen, Real Madrid reist nach Istanbul.

Robben (hier im CL-Final gegen Dortmund) und sein Team treffen zum Auftakt auf ZSKA Moskau. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mission Titelverteidigung Arjen Robben (hier im CL-Final gegen Dortmund) und sein Team treffen zum Auftakt auf ZSKA Moskau. Reuters

«In den wichtigen Partien von Beginn weg spielen», das ist Xherdan Shaqiris persönliches Ziel für seine zweite Saison bei Bayern München. Eine dieser wichtigen Partien steht am Dienstagabend an, wenn die Münchner als Titelverteidiger in der Champions-League-Gruppe D den russischen Rekordmeister ZSKA Moskau empfangen.

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TV Hinweis

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Die Partie zwischen Bayern München und ZSKA Moskau können Sie ab 20:00 Uhr auf SRF zwei oder hier im Livestream mitverfolgen.

Zuber gehört in Moskau zu den Stammspielern

Setzt Bayern-Coach Pep Guardiola auf Shaqiri, dürfte es im Mittelfeld zu einem Schweizer Duell kommen. Steven Zuber hat sich bei den Moskowitern nämlich gut eingeführt. Der Mittelfeldspieler, der von GC nach Russland gewechselt hatte, lief in sämtlichen Meisterschaftspartien auf. Während Shaqiri bevorzugt auf der linken Seite eingesetzt wird, spielt Zuber rechts.

Selbstredend ist Bayern klarer Favorit. Dennoch warnt Sportchef Matthias Sammer: «Gegen den russischen Meister und Pokalsieger gewinnt man nicht nebenbei.» Bei den Bayern wird wohl Bastian Schweinsteiger in die Startformation zurückkehren, ZSKA Moskau muss ohne die verletzten Schlüsselspieler Alan Dsagojew und Rasmus Elm auskommen.

Leverkusen «entspannt» in Manchester

Ähnlich klar verteilt sind die Rollen in der Gruppe A bei Manchester United - Bayer Leverkusen. Für David Moyes, der die schwierige Nachfolge von Alex Ferguson angetreten hat, ist es der erste Auftritt auf Europas grösster Bühne.

Die Gäste aus Leverkusen haben im Old Trafford nichts zu verlieren. «Wir können ziemlich entspannt sein und das Spiel geniessen», gab sich Trainer Sami Hyypiä demonstrativ gelassen.

Reals nächster Anlauf

Real Madrid nimmt einen neuerlichen Anlauf, erstmals seit 2002 wieder bis ganz zum Schluss um den wichtigsten Titel im Klubfussball mitzuspielen. Vor 11 Jahren standen die Madrilenen nämlich letztmals im CL-Final (2:1-Sieg über Leverkusen).

Als erstes gilt es für die hochkarätige Equipe von Trainer Carlo Ancelotti in der Gruppe B auswärts bei Galatasaray Istanbul zu punkten. Die beiden Teams standen sich im Frühjahr in den Viertelfinals gegenüber. Damals konnte sich Real nach einem 3:0 vor eigenem Anhang in der Türkei eine 2:3-Niederlage erlauben.