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Kobel: Rasanter Aufstieg dank cleverer Karriereplanung (Radio SRF 1)
abspielen. Laufzeit 03:22 Minuten.
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Erster Heim-Auftritt in der CL Das nächste Highlight im rasanten Aufstieg des Gregor Kobel

In den letzten zweieinhalb Jahren ging es für Gregor Kobel fast ausschliesslich aufwärts. Am Dienstag steht ein weiteres Highlight an.

An der WM 2006 fieberte Gregor Kobel im Dortmunder Signal Iduna Park als 9-jähriger Bursche mit der Schweizer Nati mit, als diese Togo mit 2:0 besiegte. Mittlerweile gehört der Zürcher selbst zum Kreis der A-Nationalmannschaft.

Unter Neo-Coach Murat Yakin gab Kobel Anfang September im Testspiel gegen Griechenland sein Debüt. Verläuft die Karriere des 23-Jährigen weiter so rasant aufwärts, dürfte Kobel früher oder später in die Fussstapfen von Yann Sommer als Schweizer Nummer 1 treten.

Plan voll aufgegangen

Kobels Aufstieg ist das Resultat einer erfolgreichen Karriereplanung, speziell in den letzten gut zweieinhalb Jahren. Mangels Spielpraxis wechselte der Schweizer im Januar 2019 innerhalb der Bundesliga von Hoffenheim zum Liga-Konkurrenten Augsburg. Nach dem Leihende folgte im darauffolgenden Sommer der Wechsel in die 2. Bundesliga zu Stuttgart.

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Die Highlights sämtlicher Dienstagsspiele in der Champions League gibt es ab 23:00 Uhr in der Sendung «Champions League - Goool» auf SRF zwei.

Ein Rückschritt? Womöglich, ja. Aber alles genau durchdacht und ganz nach dem Motto: Manchmal muss man einen Schritt zurückmachen, um zwei vorwärts zu kommen. In Stuttgart sammelte Kobel wertvolle Erfahrungen, avancierte zum Schlüsselspieler und stieg in der Saison 2019/20 mit dem Klub auf. Nach einer weiteren Saison beim VfB im Oberhaus folgte im Sommer 2021 der grosse Sprung nach Dortmund. Der Plan ist voll aufgegangen.

Heim-Premiere in der Champions League

Bei der Borussia hält man grosse Stücke auf Kobel, der in der Goalie-Hierarchie vor den beiden anderen Schweizer Marwin Hitz und Roman Bürki steht. Und auch den Experten in Deutschland sind die starken Leistungen des 23-Jährigen nicht entgangen. Ex-Profi Stefan Effenberg meinte jüngst, Kobel werde die «nächste grosse Nummer in der Bundesliga nach Neuer».

Abheben wird Kobel aufgrund solcher Aussagen wohl kaum. Zu viel hat er investiert, um überhaupt so weit zu kommen. Am Dienstagabend steht für den Schlussmann das nächste Highlight an. Dann dürfte Kobel zu seinem ersten Champions-League-Einsatz vor heimischer Kulisse kommen. Dortmund strebt gegen Sporting Lissabon den 2. Sieg im 2. Gruppenspiel an. Vor 2 Wochen siegten Kobel und der BVB mit 2:1 bei Besiktas Istanbul.

Video
Archiv: Dortmund mit erfolgreichem Auftakt bei Besiktas
Aus Champions League – Goool vom 15.09.2021.
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Radio SRF 1, Morgengespräch, 28.09.2021, 06:17 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Immer gemach liebes SRF. Der Junge hat noch nichts erreicht und bevor man hier Schlagzeilen produziert, sollte man mal abwarten, wie er sich in Dortmund weiter präsentiert. Am Ende der Saison kann man dann man ein kleines Fazit ziehen. Bürki ging auch am Anfang steil, viel aber dann auch wie von einem schwarzen Loch angezogen, in den Abgrund.
    1. Antwort von Martin Engelhard  (Engeli)
      Ja ja der liebe Frank
      Immer mal die Schweizer kleinreden. Wir lesen auch
      nicht die deutschen Medien um über die Spieler herzuziehen. Lass doch den Schweizern ihre Freude...
    2. Antwort von Ralph Lehner  (Ralph T. Lehner)
      Mit Augsburg die Klasse gehalten, mit Stuttgart aufgestiegen, dann eine gute komplette Bundesligaspielzeit absolviert und schliesslich zu Dortmund gewechselt, wo er sich auf Anhieb gegen zwei Torhüter mit BL-Erfahrung durchgesetzt hat: Doch, ich finde, er hat schon viel erreicht. Ob es noch mehr wird, werden uns die nächsten Jahre zeigen, das ist wahr.
    3. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Augsburg, Stuttgart haben sicherlich nicht die Ansprüche des BVB. Zudem ist es jetzt seine erste CL Saison und hier muss er beweisen, dass er auch in der Lage ist, mal unhaltbare zu halten. Nichts anderes wird von einem Torhüter erwartet der CL spielt. Und sich gegen Bürki und Hitz durchzusetzen ist nicht wirklich schwer gewesen. Man tut solchen Leuten nie einen Gefallen, wenn man sie so hochjubelt, denn oft fallen sie sehr tief. Dies erinnert mich immer an den Boulevardjournalismus.
    4. Antwort von Simon Vogt  (Simon Vogt)
      wie hält man denn unhaltbare Bälle?
      ach ja so einfach sich gegen Bürki und Hitz durchzusetzen?

      Sie spucken grosse Töne Herr "Die Wahrheit ist oft unbequem"
    5. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      @Engelhard. Brauchen Sie auch nicht, da in der Schweiz gefühlt mehr über D berichtet wird, als in D selber.

      Freuen sie sich doch mal über objektive Meinungen aus D , die zeigen wie am Beispiel Bürki, Hitz und Co zu sehen war, dass in D deutlich mehr Konstanz, Performance und Charakter braucht, als in der Schweiz, um erfolgreich zu sein.