Hätte, wenn und aber, wäre YB noch im Rennen

In zweimal 11 Minuten hat YB zuhause gegen Monaco wohl alle Champions-League-Träume verspielt. Zunächst vergaben die Berner 3 Topchancen, dann schlug es in der gleichen Zeitspanne dreimal hinter Torhüter Yvon Mvogo ein. Es hätte alles anders kommen können.

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YB vergibt 3 Topchancen innert 11 Minuten

1:17 min, vom 29.7.2015

Wenn doch nur das «Hätte, wenn und aber» nicht wäre. Nach der (unnötigen) 1:3-Heimniederlage gegen Monaco müssen die Young Boys den Traum von der Champions League ziemlich sicher begraben. Der Konjunktiv dürfte die Berner noch lange ärgern.

Hätten sie die Chancen genutzt...

Denn hätte Yuya Kubo den Ball in der 51. Minute wenige Zentimeter mehr links aufs Tor gebracht, hätte der Pfosten nicht das 1:0 für YB verhindert. Oder hätte Guillaume Hoarau nach 56 Minuten seinen üblichen Torinstinkt unter Beweis gestellt, wären die Gastgeber Führung gegangen. Oder hätte erneut Kubo nur 8 Minuten später mehr Überzeugung an den Tag gelegt, wäre sein Abschluss nicht auf der Linie geblockt worden.

Monaco schlägt innert 11 Minuten dreimal zu

1:06 min, vom 29.7.2015

Wäre Mvogo in Topform...

Und wenn Torhüter Yvon Mvogo seine Bestleistung hätte abrufen können, wäre der eine oder andere Gegentreffer wohl nicht gefallen. Denn weder das 0:1, noch das 0:2 und auch nicht das 1:3 war wirklich zwingend. Mvogo liess sich in der nahe Ecke erwischen, zögerte beim Hinauslaufen und konnte einen nicht gänzlich unhaltbaren Schuss aus der Distanz nicht parieren.

Aber Monaco machte die Treffer

So aber waren es die Monegassen, die YB zeigten, wie man aus 3 halbwegs guten Chancen innert 11 Minuten 3 Treffer macht. Die Franzosen, in der letzten Saison Champions-League-Viertelfinalist, haben sich für einen bescheidenen Auftritt fürstlich belohnt. Und stehen somit mit mehr als einem Bein in den Playoffs.

Die Young Boys wären noch im Rennen um die Champions League, hätten sie auch nur annähernd eine solche Effizienz an den Tag gelegt wie das Team aus dem Fürstentum. Denn bei einer YB-Führung wäre das «Hätte, wenn und aber» wohl ausgefallen. Doch so bleibt die Erkenntnis, dass das Forte-Team innert zweimal 11 Minuten ins Verderben schlitterte.

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Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 28.07.2015, 20:00 Uhr