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Favre: «Wir haben nicht schlecht gespielt»
Aus Sport-Clip vom 23.10.2019.
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Jetzt kommt Schalke Der Druck auf Favre steigt

Die Personalie Lucien Favre dürfte nach dem 0:2 von Borussia Dortmund gegen Inter weiter heiss diskutiert werden.

Es ist erst die 2. Niederlage für den BVB in dieser Spielzeit (in der Bundesliga gab es ein 1:3 bei Union Berlin). Dortmunds Chancen sind in Champions League und Meisterschaft weiterhin intakt. Dennoch ist Trainer Favre ins Visier der deutschen Medien geraten.

Favre und das Gespenst Mourinho

Der Romand macht eine schwierige Phase durch. Die Zeitschrift Sport Bild brachte am Mittwoch Jose Mourinho als möglichen Nachfolger ins Spiel. BVB-Sportdirektor Michael Zorc sah sich vor der Partie in Mailand zu diesem Statement genötigt: «Das ist eine Männerfreundschaft (zwischen Watzke und Mourinho, Anm. d. Red.), die schon seit vielen Jahren besteht. Der Artikel entbehrt jeglicher Substanz. Wir führen keine Trainerdiskussion. Wir sind froh, dass wir Lucien Favre haben.»

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Knäbel über das Standing von Favre
Aus sportlive vom 24.10.2019.
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Weitere Stimmen zu Favre rund um das Inter-Spiel:

  • Sebastian Kehl (Leiter Lizenzspielerabteilung Borussia Dortmund): «Der Trainer hat sich mit der Aufstellung etwas überlegt. Ich denke, dass es eigentlich ganz gut aufgegangen ist, denn in der ersten Halbzeit haben wir wenig zugelassen.»
  • Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt bei Sky): «Er kommt sehr klar und authentisch rüber. Er spielt nichts vor, er ist einfach so. Wenn man Lucien Favre holt, dann weiss man, man holt einen top Fussballtrainer. Alles auf den Trainer zu legen - ich weiss nicht, ob so etwas so richtig ist.»
  • Peter Knäbel (Experte SRF): «Das einzige, was ihm hilft, sind gute Leistungen. Es wäre das Schlimmste, wenn er sich verstellen würde.»

Gerade, weil in Dortmund jeder Trainer mit Erfolgscoach Jürgen Klopp verglichen werde. Und dieser sei ein ganz anderer Typ als der Schweizer, so Knäbel.

Klar ist, dass der Druck auf Favre steigt. Im Falle einer weiteren Niederlage bei Erzrivale Schalke am Samstag würde sich die Lage zuspitzen. Denn die Ansprüche an Dortmund sind gestiegen. Den Meistertitel hat man sich selbst zum Ziel gesetzt. Ein Weiterkommen in der Champions League wird erwartet.

Massnahme mit Sancho fruchtet

Favre betonte auch nach dem Spiel im San Siro, wie schwierig die Gruppe mit Barcelona und Inter sei. «Man kann nicht erwarten, gegen eine solche Mannschaft 10 Torchancen zu bekommen.»

Die beste Meldung vom Mittwoch ist für Favre eine offenbar gelungene Erziehungsmassnahme. Jungstar Jadon Sancho durfte nach seiner für den Klub ärgerlichen und für ihn selbst angeblich 100'000 Euro teuren Strafe wegen der verspäteten Länderspiel-Rückkehr wieder auf den Platz.

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Trotz starkem Bürki verliert Dortmund gegen Inter
Aus Sport-Clip vom 23.10.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.10.2019, 20:10 Uhr

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Jos Schmid  (Jos Schmid)
    Inter ist individuell viel besser besetzt. Trotzdem hat der BVB über weite Strecken das Spiel kontrolliert. Lukaku war zum Beispiel abgemeldet. Bloss vor dem gegnerischen Tor hat der BVB zuwenig riskiert, das war auffällig, aber schliesslich haben auch Reus und Alcacer gefehlt.
  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Der perfekte Trainer für Dortmund wäre meiner Ansicht nach Axel Rose von Gladbach. Er bringt alles mit, was es für einen Toptrainer braucht und ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis er einen großen Verein trainiert. Die Sache hat nur einen Haken - den bekommen Sie nicht, zumindest nicht kurzfristig.
    1. Antwort von Jos Schmid  (Jos Schmid)
      Ist das nicht der Trainer, der mit der ehemals Favre Equipe am letzten Samstag gegen Favre verloren hat?
    2. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Korrektur. Marco Rose natürlich :D
    3. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Schauen Sie die Tabelle, das Budget und die Spieler von Gladbach und Dortmund an. Was immer Sie auch mit ihrem Kommenatr sagen wollen ;)
  • Kommentar von Heinz Schweizer  (Heiri)
    Nicht schlecht spielen reicht gegen Inter nicht. In der ARD würde man sagen, Inter habe den Sieg mehr gewollt, die Körpersprache der angefressenen Interspieler sagt alles. Für das Revierderby vom nächsten Wochenende drücke ich dem BVB die Daumen.