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Champions League Klopp: Wasser und Kuchen beim Stadion-Hausmeister

Nach seinem Verweis auf die Tribüne beim Champions-League-Spiel gegen Napoli (1:2) ward Dortmunds Jürgen Klopp nicht mehr gesehen. Im Privatzimmer des Hausmeisters des San Paolo-Stadions sah sich der BVB-Coach den Rest der Partie an. Der Stadion-Abwart schwärmt von Klopp.

Legende: Video Klopps Ausraster in Neapel abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.09.2013.

Ausser sich vor Wut war Klopp am Mittwochabend in Neapel. BVB-Verteidiger Neven Subotic, der sich hatte pflegen lassen, wurde nach Ansicht des Dortmund-Coachs zu lange nicht zurück ins Spiel gelassen. Als Subotic endlich wieder mittun durfte, kam er einen Schritt zu spät und konnte Napolis Gonzalo Higuain in der 29. Minute nicht mehr daran hindern, zum 1:0 für die Gastgeber einzunicken.

Klopps Wutausbruch gegen den vierten Offiziellen hatte zur Folge, dass der 46-Jährige auf die Tribüne verwiesen wurde. Wo er aber nie auftauchte.

«Schönster Besuch seit Maradona»

Der Dortmund-Coach war nach seinem Ausschluss direkt ins Kabuff von Vincenzo Gerrone, dem Hausmeisters des San Paolo-Stadions, geflüchtet. Dort sah er zusammen mit dem 61-Jährigen den Rest der Partie an, die Dortmund mit 1:2 verlor.

«Klopp war total nett. Das war der schönste Besuch seit Diego Maradona», schwärmt Gerrone. «Ich hatte ein bisschen Kuchen und Wasser da. Dann haben wir zusammen auf der Couch gesessen und das Spiel geschaut», berichtet er.

Zum Dank für seine Gastfreundschaft erhielt der Hausmeister laut der Bild-Zeitung von Klopp das Trikot des deutschen Nationalspielers Marco Reus.

Legende: Video Zusammenfassung Napoli - Dortmund abspielen. Laufzeit 04:28 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.09.2013.

7 Kommentare

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  • Kommentar von super bvb, interlaken
    Klopp sind die Nerven durch. Wie damals bei Hitzfeld gegen die Norweger. Klar sollte dies nicht geschehen und der 4te Offizielle hatte bestimmt keine bösen Absichten. Aber wenn man mit einer solchen Leidenschaft dabei ist und man empfindet sich und seine Mannschaft ungerecht behandelt, ja dann kann so etwas passieren. Das geschieht aber immer im Eifer des Gefechts und sollte nicht persöhnlich verstanden werden. Ein toller Trainer dieser Jürgen Klopp!!
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  • Kommentar von Daniel Rosenbaum, Genf
    Was für ein kleinlicher vierter Offizielle, der Jürgen Klopp nicht einmal die Hand gibt! Nur peinlich so etwas...
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    1. Antwort von Ein Hinseher, Kleinbösingen
      Da bin ich absolut nicht einverstanden. Zuerst eine solche drohende Haltung einnehmen (Gott weiss, was er dem 4. Offiziellen an den Kopf geworfen hat) und dann meinen, mit einem Handschlag sei es getan??? Als angesehener Coach eines Topteams erwarte ich mehr Selbstkontrolle und mehr Verantwortung gegenüber der Jugend, welche zuschaut und eben auch zu Klopp aufschaut. Beschämend ist einzig Klopp's Verhalten, nicht das des Offiziellen!
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    2. Antwort von Patrick Gasser, Luzern
      Es ist wohl eher peinlich von Klopp was er geboten hat. Ich finde es gerade zu anständig, dass der 4 Offizielle sich so beherrschen konnte und "nur" das Handshake verweigerte. An seiner Stelle hätten manche ganz anders reagiert.
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    3. Antwort von Daniel Rosenbaum, Genf
      @ Ein Hinseher: Ich bin auch der Ansicht, dass Klopp überreagiert hat. Aber ein Schiedsrichter muss einfach die Grösse haben, so etwas nicht allzu persönlich zu nehmen und sollte ebenfalls als gutes Beispiel vorangehen, indem er bspw. seine Hand ausstreckt...
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    4. Antwort von Bruno Max, F-Attenschwiller
      Auch ein Herr Klopp kann nicht jemanden auf übelste beleidigen und dann meinen, mit einen Handschlag sei alles vergessen. Weiss nicht, wie Sie reagieren, wenn Sie brutal beleidigt werden? Nehmen Sie dann einen Handschlag entgegen und sind wieder zufrieden......????
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  • Kommentar von Edwin van de Sand, Zürich
    Klopp war zunächst einige Zeit auf der Tribüne und verschwand erst einige Minuten vor der Pause.
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