Zum Inhalt springen

Lädierte Schweizer mittendrin Die Flucht aus der BVB-Schwächephase

Der BVB will gegen Inter den nächsten Schritt aus der Baisse machen. Für die Schweizer in Dortmund ist das überlebenswichtig.

Goalie Roman Bürki und Verteidiger Manuel Akanji.
Legende: 2 der Schweizer im BVB-Trikot Goalie Roman Bürki und Verteidiger Manuel Akanji. imago images

Das hart erkämpfte 1:0 im Bundesliga-Topspiel gegen Mönchengladbach verschaffte dem BVB nur eine kurze Verschnaufpause. Schon am Mittwoch muss Dortmund bei Inter Mailand in der Champions League erneut beweisen, dass die jüngste Schwächephase überstanden ist.

Dabei müssen die Borussen ohne ihren Denker und Lenker auskommen: Captain Marco Reus fehlt, weil er mit einem grippalen Infekt kämpft. Bei den Dortmundern kämpfen derzeit aber insbesondere die Schweizer.

Live-Hinweis

Box aufklappenBox zuklappen

Verfolgen Sie das Gruppenspiel der Champions League zwischen Inter Mailand und Borussia Dortmund am Mittwoch ab 20:30 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

«Sicherheitsrisiko» aus der Schweiz

Die 4 Schweizer beim BVB haben momentan keine einfache Zeit:

  • Lucien Favre: In Dortmund sprach man nach 3 vergebenen Siegen von einem Mentalitätsproblem. Man sprach auch von Trainer Favre. Und das nicht überwiegend positiv. Der Romand braucht weitere Siege, um die Diskussionen um seine Person verstummen zu lassen.
  • Manuel Akanji: «Sicherheitsrisiko». So wurde der Innenverteidiger in den letzten Wochen bezeichnet. Akanji selbst sagte im Vorfeld des Inter-Spiels: «Für den weiteren Verlauf in der Gruppe F ist es sehr entscheidend, was wir in Mailand machen.» Vielleicht nicht nur für die Gruppe, sondern auch für ihn.
  • Roman Bürki: Er ist der einzige Schweizer, der nicht mit seiner Form, sondern mit seiner Gesundheit kämpft – am Samstag hatte der Goalie verletzt ausgewechselt werden müssen. Bürki ist aber trotz der Kapselverletzung im linken Knie nach Italien gereist.
  • Marwin Hitz: Ob Bürki spielen kann oder nicht, ist nicht klar. Wenn nicht, wäre ein zweiter Schweizer zur Stelle. Marwin Hitz. Vielleicht kann der Ostschweizer im San Siro wieder einmal seine Klasse zeigen oder muss sich – wie so häufig – mit seiner Reservistenrolle abfinden.

In den nächsten Wochen stehen die Schweizer und der BVB vor einem happigen Programm mit mehreren Topspielen. Die diversen Probleme könnten im Zuge dieser Partien – angefangen am Mittwoch in Mailand – vergessen gemacht werden.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 19.10.2019, 22:30 Uhr

Meistgelesene Artikel