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Reise nach Rom bereitet Sorgen BVB-Trainer Favre: «Es ist gefährlich»

Schnell gewinnen und wieder weg – so lautet die Devise des BVB beim Champions-League-Spiel in Rom gegen Lazio.

Dortmund-Trainer Lucien Favre.
Legende: Das Reisen bereitet ihm Sorgen Dortmund-Trainer Lucien Favre. Keystone

In der Bundesliga hat Borussia Dortmund den Tritt mittlerweile gefunden. Am vergangenen Samstag besiegte das Team von Lucien Favre die TSG Hoffenheim auswärts 1:0. Mann des Spiels war Marco Reus, der in der 76. Minute das Tor der Partie erzielte. Im Klassement liegt der BVB an 3. Stelle, nur 1 Zähler hinter Leader RB Leipzig.

Es ist nicht gut zu reisen.
Autor: Lucien Favre

Am Dienstag (21 Uhr) steht für «Schwarzgelb» bereits der nächste Ernstkampf auf dem Programm: Es geht im Rahmen der Champions League nach Rom. Beim Blitztrip in die «ewige Stadt» für das Gastspiel gegen Lazio will der BVB nur siegen, gesund bleiben und schnell wieder heim.

«Wir müssen sehr aufpassen. Es ist gefährlich», sagte Trainer Lucien Favre vor dem Abflug der «BVB-Blase» nach Rom am Montagvormittag: «Es werden mehr Fälle kommen. Es ist nicht gut zu reisen.» Im Millionengeschäft der «Königsklasse» sei es allerdings unvermeidbar.

Akanji noch nicht zurück im Kader

Aber da ist noch etwas, das Favre die eine oder andere Sorgenfalte auf die Stirn treiben dürfte. Die Defensive von «Schwarzgelb» ist vor dem Auftakt in die Champions-League-Saison lädiert. Mats Hummels ist der letzte Turm in einer Abwehr, der reihenweise gestandene Profis fehlen: Aus Schweizer Sicht natürlich allen voran Manuel Akanji.

Audio
Akanji fehlt in Rom (Radio SRF 1)
00:27 min
abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.

Der 25-jährige Innenverteidiger hat nach seinem positiven Corona-Test beim Zusammenzug der Schweizer Nati vor knapp zwei Wochen zwar mittlerweile die häusliche Isolation verlassen, gehört aber trotzdem noch nicht zum Kader des Bundesligisten.

«Improvisationskunst gefragt»

Daneben sind Dan-Axel Zagadou und Nico Schulz verletzt, Emre Can rotgesperrt. Lukasz Piszczek bekam beim Spiel in Hoffenheim einen Finger ins Auge und musste sogar ins Spital.

«Es ist Improvisationskunst gefragt», sagte Sportdirektor Michael Zorc. Bereits in Hoffenheim spielte Thomas Delaney in der Abwehr und löste seine Aufgabe mit energischer Zweikampfführung. Diese Variante könnte wieder die Notlösung werden. Favre nannte den Personalengpass «ein leichtes Problem», verteidigt werden müsse ohnehin im Kollektiv: «Das machen wir momentan nicht schlecht.»

SRF zwei, Super League - Goool, 18.10.2020, 18:05 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Luis Seitz  (Luigi02)
    Was soll den diese Aussage. Das Virus ist überall, man kann sich in Deutschland genauso anstecken wie in Italien. Wir müssen jetzt halt mit dem Virus leben wie mit jeder anderen Grippe, die immer wieder umhergeht.
  • Kommentar von Bruno Müller  (Krötenprinz)
    Es ist auch für die Römer sehr gefährlich, dass die Mannen vom Ruhrpott die Seuche einschleppen, Herr Favre.
  • Kommentar von Heinz Schweizer  (Heiri)
    Devise? Na ja, eher ein Rohrkrepierer. Das Spiel dauert trotz allem 90 Minuten.