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Hefti: «Sie haben das Spiel gemacht»
Aus Sport-Clip vom 29.09.2021.
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Stimmen zur YB-Niederlage Hefti: «Würde nicht sagen, dass wir ebenbürtig waren»

Zwischen Stolz, Enttäuschung und Lerneffekt: Die YB-Akteure und Atalantas Remo Freuler äussern sich zur Partie.

Am Boden zerstört waren die Akteure der Young Boys nach der 0:1-Niederlage bei Atalanta Bergamo nicht. Einerseits war ihnen klar, dass an diesem Abend in spielerischer Hinsicht ein Klassenunterschied herrschte. Andererseits schwang auch viel Stolz mit, defensiv Paroli geboten und resultatmässig nur sehr knapp gegen einen europäischen Spitzenklub verloren zu haben.

Kein Blatt vor den Mund nahm Silvan Hefti: «Das Gegentor hat mich genervt. Sie dominierten, wir haben aber leidenschaftlich verteidigt. Leider reichte es nicht, um die Null zu halten. Ich würde nicht sagen, dass wir ebenbürtig waren. Sie haben das Spiel gemacht, das muss man schon sagen. Nächstes Mal müssen wir mehr aus dem Ballbesitz machen.»

Schlussendlich war es für uns kein schlechtes Spiel, aber leider ein Spiel ohne Punkte.
Autor: Michel Aebischer

Ähnlich sah es Michel Aebischer: «Wir haben solidarisch verteidigt und ihnen nicht viele Chancen zugestanden. Hätten wir technisch sauberer gespielt, hätten wir vielleicht noch zwei, drei Chancen mehr herausspielen können. Schlussendlich war es von uns kein schlechtes Spiel, aber leider ein Spiel ohne Punkte.»

Es gehört auch dazu, in den Momenten, in denen du Killer sein musst, Killer zu sein.
Autor: David Wagner

Überwiegend positiv beurteilte YB-Trainer David Wagner die Leistung seines Teams: «Die Jungs haben leidenschaftlich verteidigt. Offensiv ein bisschen mehr Ruhe wäre schön gewesen. Es gehört auch dazu, in den Momenten, in denen du Killer sein musst, Killer zu sein. Wir gehen erhobenen Hauptes weg aus Bergamo.»

Für den Gegner fand er ebenfalls lobende Worte: «Atalanta hat eine Top-Qualität. Wenn du hier was mitnehmen willst, brauchst du 100 Prozent. Heute waren es nur 95. Für uns ist es ungewohnt, dass ein Gegner solchen Druck auf uns ausübt. In der Liga sind es meist wir, die den Gegner unter Druck setzen.»

Wir schenken die 3 Punkte allen Fans von Atalanta.
Autor: Remo Freuler

Letztmals, als Atalanta «zuhause» vor Zuschauern spielte, war das Mailänder San Siro Austragungsort. Dass es nun in Bergamo selbst vor Heimfans klappte, freute Remo Freuler ganz besonders: «Wir schenken die 3 Punkte allen Fans von Atalanta.» Dem Gegner zollte er Tribut: «Sie haben sehr gut verteidigt. Erst nach dem Seitenwechsel konnten wir uns mehr Chancen erspielen und haben letztlich verdient gewonnen. YB ist eine gute Mannschaft, gerade zuhause auf dem Kunstrasen. Für sie ist noch nichts verloren.»

SRF 3, Abendbulletin, 29.09.2021, 21:03 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Lehmann  (Thomas Lehmann)
    Angsthasenfussball erster Güte. Wie kann man das Schönreden? Schade!
    1. Antwort von Martin Meier  (mameschnue)
      Angsthasenfussball? Meinen Sie, der FC Basel hätte in Bergamo besser ausgesehen? Wenn du als Schweizer Club in Italien nur 0:1 verlierst, hast du nicht alles schlecht gemacht. Aber eben, ja, YB bringt bekanntlich europäisch kein Bein vors andere, und jetzt haben all die YB-Gegner wieder eine Bestätigung für dieses Vorurteil.
    2. Antwort von Dieter Hansen  (Dieter H.)
      @Meier: wer hat denn hier von Basel geredet? Ziemlich gereizte Reaktion und der Beweis, dass der Komplex lebt...
      Uebrigens hat Basel in der CL auch schon Rom auswärts 3-1 geschlagen...
  • Kommentar von Dieter Hansen  (Dieter H.)
    Ich musste schallend lachen als der Interviewer Silvan Hefti doch tatsächlich einreden wollte, dass YB ebenbürtig war. Das war dann doch auch Silvan Hefti zuviel. Er hat sofort gemerkt, dass er sich lächerlich gemacht hätte, wenn er diese Suggestivfrage bejaht hätte.