Streller: «Wir bezahlten Lehrgeld»

Die Akteure des FC Basel haben sich nach der Klatsche gegen Real Madrid gefasst gezeigt und den Gegner gelobt. «Es gibt Gegentore, die man nicht verteidigen kann», musste Captain Marco Streller anerkennen.

Im Lager der Basler war man sich nach der Partie einig: Der Gegner war schlicht zu stark. «Real ist schliesslich der Champion Europas», so das Fazit von FCB-Coach Paulo Sousa. Fabian Frei schloss sich an: «Man muss anerkennen, dass der Gegner schlicht besser war.»

Streller lobt den Gegner

Captain Marco Streller lobte die Madrilenen nach der klaren 1:5-Niederlage. «Man sah, weshalb diese Superstars bei Real spielen und wir bei Basel.» Der Stürmer zeigte sich gleichwohl gefasst: Der FCB habe «schon so viel gerissen in Europa», aber es gebe nun mal immer auch solche Spiele.

Dass das Verdikt derart deutlich ausfiel, lag auch an der Herangehensweise des FCB. «Wir sind eine Mannschaft, die versucht mitzuspielen» - dann könne es auch mal eine solche Klatsche geben, so Streller.

Real nutzt FCB-Einstellung aus

Real-Regisseur Toni Kroos lobte derweil die Einstellung des Aussenseiters. «Es kommt selten vor, dass ein Gegner in Madrid offensiv mitspielen will», so der deutsche Weltmeister. Gleichzeitig habe dies aber auch Real in die Karten gespielt.

Sousa: «Teil des Prozesses»

Insgesamt zeigte man sich beim FC Basel aber nicht beunruhigt. «Natürlich ist es ein herber Schlag», so Frei. Auch Streller bezeichnete den Abend als bitter. «Aber wir verloren gegen die beste Mannschaft der Welt 1:5.»

Zudem müsse man sich der Tatsache bewusst sein, dass einige FCB-Akeure noch kaum Erfahrung auf diesem Niveau sammelten. Coach Sousa bilanzierte: «Das ist Teil des Prozesses.» Er habe einige Aktionen gesehen, die er auch in Zukunft sehen wolle. Dem Schweizer Meister bleiben 5 Spiele Zeit, dies international umzusetzen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.9.2014, 20:00 Uhr