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Tor und Rot Marco Bürki: Thuns Captain als Dauer-Kartensammler

Der 33-Jährige war in der Meistersaison der Fels in der Verteidigung der Berner Oberländer. In der Champions-League-Quali gegen Dinamo Zagreb flog er mal wieder vom Platz.

In der 22. Minute des Rückspiels in der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation sah Marco Bürki schon wie die grosse Figur aus. Eben erst hatte der Captain per Kopf Ivan Filipovic im Tor von Dinamo Zagreb zum 2:0 düpiert. Mitte der 1. Halbzeit wähnte sich der Schweizer Meister schon in der nächsten Runde.

Doch dann folgte die 64. Minute – und es wiederholte sich bei Bürki ein Muster: Nachdem der Innenverteidiger den Ball vertändelt hatte, wusste er sich als hinterster Mann nur mit einem Foul zu helfen. Nach VAR-Intervention sah Bürki dafür direkt Rot. Es war für den 33-Jährigen in seinen letzten 9 Partien die 8. (!) Karte:

  • Sechsmal wurde Bürki für ein Vergehen verwarnt.
  • Zweimal sah der Thuner Captain Rot: Im zweitletzten Saisonspiel der letzten Saison gegen YB und nun gegen Dinamo Zagreb.
  • Nur im Duell mit Basel am 35. Spieltag spielt er durch, ohne eine Karte gesehen zu haben.

Eine Viertelstunde nachdem Bürki des Feldes verwiesen worden war, stand es bereits 2:2. Die Thuner, die das Spiel zuvor in der Hand gehabt hatten, konnten nur noch reagieren und kassierten in der Verlängerung durch einen herrlichen Weitschuss auch noch das 2:3.

Der Traum von der Königsklasse ist für Thun damit ausgeträumt. Und Bürki, der bereits den Saisonstart in der Super League gesperrt verpasst hatte, muss nun auch auf europäischem Parkett zusehen.

SRF zwei, Sportlive, 28.07.2026, 19:50 Uhr ; 

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