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Confederations Cup Auch bei Fouls ist der Video-Beweis nicht immer eine Hilfe

Der Video-Beweis sorgt am Confed Cup weiter für Schlagzeilen. Diesmal aber nicht nach Toren, sondern nach Fouls.

Kuriose Szene in der Partie zwischen Deutschland und Kamerun: Ernest Mabouka trifft Emre Can mit gestrecktem Bein und erhält dafür die gelbe Karte von Wilmar Roldan. Nach Konsultation der Video-Bilder ändert der Schiedsrichter seine Meinung und zückt Rot – allerdings gegen Maboukas Teamkollegen Sebastien Siani. Erst nach erneutem Video-Studium wird die Szene korrekt gelöst.

Legende: Video Verwirrung um Videobeweis: Zuerst sieht der falsche Kameruner Rot abspielen. Laufzeit 1:32 Minuten.
Aus sportlive vom 25.06.2017.

In seiner 100. Partie für Australien grätscht Tim Cahill den Chilenen Charles Aranguiz brutal von den Beinen. Schiedsrichter Gianluca Rocchi zeigt dem Täter Gelb. Dabei bleibt es – selbst nach dem Studium der Videobilder. Auch ohne diesen hat es für solche Fouls schon Rot gegeben...

Legende: Video Cahill packt die Blutgrätsche aus – und sieht nur Gelb abspielen. Laufzeit 1:26 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.06.2017.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Schneider (Merguez)
    Ich sehe schon, die Anti-Videobeweis-Kampagne ist in vollem Gange. Ich verstehe nicht, was das Problem sein soll? ENDLICH werden die übersehenen Fouls und Tätlichkeiten geahndet. Endlich! Natürlich bleibt dabei noch immer einer gewisser Ermessensspielraum - diese unscharfe Zone wurde aber deutlich eingeengt. Soll ein Verbrechen nur dann strafbar sein, wenn ein Polizist es sieht? Da würde natürlich jeder entsetzt denn Kopf schütteln, aber der superfaire Fussball braucht doch sowas nicht, nein.
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  • Kommentar von Toni Umbre (chemieaffe_alias_fcb)
    Ist ja klar, dass die Fifa gegen den Videobeweis ist. Wie sonst soll sicher gestellt werden, dass die Big 15 Europas in die letzten Runden und vor allem in die Gruppenphase der CL kommen... jetzt wird der Videobeweis richtig schlecht umgesetzt, dass sich man nach der Testphase sagen kann, das ist nix... nichts neues bei der Fifa
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    1. Antwort von N. Huber (N. Huber)
      Herr Umbre... Meinen Sie das wirklich ernst? ^^
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    2. Antwort von Carlos Olgiati (C.O.)
      Der FIFA liegt sicherlich sehr viel daran wer in der Champions League in die Gruppenphase kommt.
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    3. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Toni Umbre Es sollte ihnen schon bewusst sein, die CL wird nicht von der FIFA sondern der UEFA organisiert.
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    4. Antwort von Peter Martins (PMT)
      Ich bin eher skeptisch gegenüber dem Videobeweis – die Regeln sind m.E. zu wenig eindeutig, bzw. es gibt zu viele Grautöne, als dass der Schiri immer eindeutig entscheiden kann. Ist ein unabsichtlicher Block mit der Hand im Strafraum von 3m Entfernung immer Elfmeter? Kann immer eindeutig auf Abseits entschieden werden? Der Videobeweis wird wohl nicht zu weniger, sondern zu gleich vielen oder mehr Diskussionen führen. Die Torlinientechnik ermittelt bereits, ob der Ball im Tor war oder nicht.
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    5. Antwort von Peter Martins (PMT)
      Auch bei Fouls: Ob Cahills Foul gelb oder rot war, ist sehr schwierig zu entscheiden – viele Schiedsrichter werden das unterschiedlich sehen. Fahren sie eine harte Linie oder nicht? Wie viel Fingerspitzengefühl kommt mit hinein?
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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Der Videobeweis ist ein Witz. Der Afrikaner hat Can sicher getroffen. "Dunkelgelb" aber das war nie rot würdig. Wenn das der Massstab wäre, dann wäre der Treter Arturo Vidal in jedem Game mit Rot verabschiedet worden. Oder vorgestern Deutschlands Verteidiger im Kung-Fu Stil da wurde noch nicht mal der Videobeweis konsultiert. Die FIFA hat Ihre 10 Fälle zusammen für die WM 18 "Muster" ich kann nur hoffen, dass wir dort ohne Video Manipulation auskommen können.
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    1. Antwort von daniel schulz (schulzi)
      Und zusätzlich ist der Europäer ja auch nicht gerade zimperlich eingestiegen... In diesem Fall hätte gelb, wegen fehlender Vorsätzlichkeit, meiner Meinung nach gereicht.
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