Tahitis Exoten gegen Nigeria im Rampenlicht

Mit Tahiti und Nigeria treffen am Montagabend beim Confederations Cup die beiden Aussenseiter der Gruppe B aufeinander. Die Rollen sind klar verteilt: Alles andere als ein Sieg der Afrikaner käme einer Sensation gleich.

Die Spieler aus Tahiti bei einer Trainingseinheit vor dem ersten Confed-Cup-Spiel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Jetzt gilt es Ernst Die Spieler aus Tahiti bei einer Trainingseinheit vor dem ersten Confed-Cup-Spiel. Keystone

Tahiti besitzt keine Chancen mehr, sich für die WM-Endrunde im kommenden Jahr zu qualifizieren. Deshalb ist der erste Auftritt der Inselkicker auf der grossen Fussballbühne - die Teilnahme am Confed Cup - wohl für längere Zeit auch der letzte.

«Als ich hergekommen bin und das riesige Stadion gesehen habe, lief es mir kalt den Rücken runter», sagte Trainer Eddie Etaeta in Belo Horizonte. Tahiti tritt mit 22 Amateuren an und steigt deshalb als krasser Aussenseiter ins Turnier. «Alles ist neu, auch für mich. Ich versuche, nicht schüchtern zu sein», sagte Captain Marama Vahirua, der einzige Profi im Team.

Prämienstreit bei Nigeria

Bei Nigeria verlief die Vorbereitung auf den Confed Cup nicht ohne Nebengeräusche. Wegen eines Prämienstreits mit dem nationalen Verband drohten die Spieler die Reise nach Südamerika zu verweigern. So trafen die «Super Eagles» erst am Sonntagmorgen in Brasilien ein.

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Die Amateure von der Südseeinsel Tahiti vor dem Confed-Cup

8:30 min, vom 10.6.2013