Uruguays Kampf gegen alle Widrigkeiten

Uruguays Confederations-Cup-Kampagne stand bisher unter keinem guten Stern. Wetterkapriolen, Verkehrschaos, ein Hotel-Angestellten-Streik und die 1:2-Auftaktniederlage gegen Spanien zehrten an den Nerven der Südamerikaner. Gegen Nigeria muss deshalb unbedingt ein Sieg her.

Diego Forlan schreitet mit gesenktem Kopf über den Rasen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Aufmunterung tut Not: Die Moral der Uruguayer wurde bisher arg auf die Probe gestellt. Reuters

Für den Südamerika-Champion Uruguay ging bisher am Confederations Cup alles schief. Ein vom Regen überschwemmter Trainingsplatz hatte in Recife die Vorbereitung für das Auftaktspiel gegen Spanien (1:2) behindert. Und auch die 2. Station Salvador empfing die «Celeste» nicht mit offenen Armen. Regen, Verkehrschaos und ein Streik der Hotelangestellten strapazierten die Nerven der Südamerikaner.

Nigeria mit Siegesserie

Keine idealen Voraussetzungen für die wichtige Partie gegen Nigeria. Denn der Afrika-Meister hat dank dem lockeren 6:1 zum Auftakt gegen Tahiti bereits 3 Zähler auf dem Konto. Zudem sind die «Super Eagles» seit 18 Spielen ungeschlagen.

Forlans Chance?

«Wir wissen, dass die Partie gegen Nigeria die entscheidende ist», konstatierte Uruguays Rekord-Torschütze Diego Forlan. Gut möglich, dass Coach Oscar Tabarez in diesem kapitalen Spiel von Beginn an auf Forlans Torinstinkt setzt.