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Zusammenfassung Basel - Almaty
Aus Sport-Clip vom 30.09.2021.
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Basel-Stimmen zum 4:2-Sieg Ein klarer Sieg mit einem grossen «Aber»

Dass der FC Basel bei 4:0 mehrere Gänge zurückschaltete, wollte Matchwinner Michael Lang, Trainer Patrick Rahmen und Goalie Heinz Lindner so gar nicht gefallen.

Als Dan Ndoye den FC Basel kurz nach der Pause gar mit 4:0 in Führung brachte, liebäugelten die Fans im St. Jakob-Park mit der totalen Demontage des kasachischen Gegners. Doch weit gefehlt: Plötzlich lehnte sich Almaty auf und verkürzte innert kürzester Zeit auf 2:4. Wenngleich Basels erster Sieg in der Conference League nie wirklich in Gefahr geriet, hinterliess diese Schwächephase bei den «Bebbi» einen bitteren Nachgeschmack.

«Einen Doppelpack hätte ich vor dem Spiel unterschrieben. Einen 4:2-Sieg wohl auch», betonte Matchwinner Michael Lang. Er relativierte indes umgehend: «Aber von der Art und Weise her, wie wir heute gespielt haben, können wir nicht zufrieden sein.» Man habe nach dem 4:0 das Fussballspielen eingestellt. «Wir haben gewonnen, das zählt. Aber es ist keine Leistung, nach der man in der Kabine die Champagnerflasche öffnet.»

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Lang: «Finde seinen Namen einfach geil»
Aus Sport-Clip vom 30.09.2021.
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Dennoch durfte sich der Ostschweizer auf persönlicher Ebene freuen. Nicht nur über seine Tore, sondern auch wegen einer Szene nach dem Spiel: Er tauschte mit Vagner Love das Trikot. Weshalb? «Ich kenne ihn noch von früher, muss aber ehrlich gestehen: Ich finde seinen Namen auch einfach geil.»

Nach den Wechseln herrschte Übermut, wir verloren den Faden.
Autor: Patrick Rahmen

Auch bei Trainer Patrick Rahmen drückte der Unmut über die Gegentore durch: «Eine Stunde lang waren wir hervorragend, dominierten den Gegner. Nach den Wechseln herrschte Übermut, wir verloren den Faden. Mit den Gegentoren bin ich nicht einverstanden, das trübt die Leistung etwas.» Den Dreifachwechsel in der 60. Minute – Edon Zhegrova, Sebastiano Esposito und Wouter Burger kamen für Liam Millar, Arthur Cabral und Fabian Frei – wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. «Wir haben ein breites Kader, alle wollen spielen», betonte Rahmen.

Und wie sah es eigentlich der hinterste Mann der Basler? «In der 1. Halbzeit hatten wir die totale Kontrolle. Nach dem 4:0 kam es mir vor, als hätten wir ein paar Gänge zurückgeschaltet. Das darf nicht sein», monierte Goalie Heinz Lindner. Insgesamt sieht er sein Team jedoch auf gutem Wege: «Das ist der letzte Entwicklungsschritt, den wir noch machen müssen. Dass wir konsequent bleiben und ein solches Spiel ohne Probleme über die Zeit bringen. Wir hätten es nicht mehr so spannend machen müssen.»

SRF zwei, Europa League – Goool, 30.09.21, 23:50 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Gasser  (allesrotscher)
    Der letzte Entwicklungsschritt..........
    ist wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Der "nächste" wäre wohl besser.
    Ansonsten Stagnation bzw. Rückschritt.
    1. Antwort von Andreas Bottani  (AndreasBottani)
      Verständlich, wenn man eine gelb-schwarze Brille trägt. Was hätten sie deiner Meinung nach besser machen können, wenn der FCB die letzten 30 Minuten genau so runtergespielt hätten, wie in den ersten 60 Minuten?