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Zusammenfassung Basel - Hammarby
Aus Sport-Clip vom 19.08.2021.
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Playoff-Hinspiel vs. Hammarby Wer sonst? Dreifacher Cabral schiesst Basel zum Sieg

  • Der FC Basel gewinnt das Playoff-Hinspiel der Conference League zu Hause gegen Hammarby IF mit 3:1.
  • Der überragende Arthur Cabral ist für alle 3 Tore besorgt.
  • Damit haben die Basler gute Aussichten, sich in einer Woche im Rückspiel in Schweden für die Gruppenphase zu qualifizieren.

Er ist derzeit einfach nicht zu bremsen. Arthur Cabral, seit Wochen beim FC Basel in Topform, setzte am Donnerstagabend gegen Hammarby noch einen drauf. Mit 3 Toren war der Brasilianer unumstrittener Matchwinner.

Dabei hatte es bis in die 87. Minute nach einer leisen Enttäuschung für den lange dominanten Gastgeber ausgesehen. Der beim Gegner eingewechselte Abdullah Khalili hatte eine Viertelstunde davor per Volley am chancenlosen FCB-Goalie Heinz Lindner vorbei zum 1:1-Ausgleich getroffen. Es wäre ein bescheidener Lohn gewesen für die «Bebbi».

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Khalili bestraft Basler Passivität
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Doch Cabral sorgte nach seinem Führungstreffer (30.) mit zwei weiteren Toren für ein mittleres Beben im St. Jakob-Park: Erst traf der 23-Jährige mit einem feinen Schlenzer zur Führung (87.), wenig später verwandelte er einen Handspenalty zum 3:1 (90.) und zur definitiven Entscheidung.

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Cabral zimmert das Leder ins hohe Eck
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Ein Treffer jagt den nächsten

Bereits bei seinem ersten Treffer hatte der bullige Stürmer sein Können aufblitzen lassen: Ein scharf geschlenzter Freistoss von Sebastian Esposito fand Cabral im Strafraum, der sich im Luftduell in seiner typisch wuchtigen Art durchsetzte und einnickte.

Der Basler Torgarant hat nun in allen 5 Spielen der Conference League getroffen. Nach 8 Pflichtspielen steht er bei 12 Toren und 6 Assists – eine Traumquote.

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Per wuchtigem Kopfball: Cabral bringt den FCB in Führung
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Lindner stark, Xhaka im Pech

Um die Pause herum hatten die Akteure auf dem Platz gleich zweimal für kollektives Raunen auf den Rängen gesorgt:

  • 45. Minute: Kurz vor dem Pausenpfiff erlebt der zuvor so souveräne Gastgeber eine Schrecksekunde. Nach einem Konter steht Hammarbys Sturmspitze Astrit Selmani plötzlich auf halblinker Position alleine vor dem Basler Tor. Während die Abwehrreihe kollektiv den Arm hebt, fährt FCB-Goalie Heinz Lindner das Bein raus und pariert mirakulös.
  • 46. Minute: Taulant Xhaka sorgt wenige Sekunden nach Wiederanpfiff für einen Paukenschlag. Weil die Schweden einen Basler Angriff nur ungenügend klären, kommt der Mittelfeldracker aus der Distanz zum Abschluss – und hämmert den Ball per Halbvolley an die Latte.
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Lindner bewahrt Basel vor dem Ausgleich
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Dank dem 9. Sieg im 9. Pflichtspiel hat der FCB nun sehr gute Aussichten, die Gruppenphase der neu geschaffenen Conference League zu erreichen. Das Rückspiel geht in einer Woche (26.08.) in Schweden über die Bühne und ist erneut live bei SRF zu sehen.

SRF zwei, sportlive, 19.08.21, 19:10 Uhr;

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Wenn der FCB aus 20 Chancen (12 davon Topchancen) gegen 3 bzw 2 - denn die Chance vor der Pause war ja klares Abseits - nicht mehr als ein 3:1 rausholt, dann war das sicher kein gutes Spiel von den Baslern. Zwar 70 Minuten lang ein Team dominiert, das in etwa Promotion League Niveau hat, aber nicht viel daraus gemacht. Wenn du so krass überlegen bist, musst du die Begegnung im Hinspiel mit 5:0 oder höher entscheiden. Ineffizienter als Basel kann man kaum sein. Schade. Riesenchance vertan.
    1. Antwort von Dieter Hansen  (Dieter H.)
      @Nager: wenn sie den FCB nicht mögen sollten sie es einfach und ehrlich gerade heraus sagen anstatt uns abenteuerliche Konstrukte aufzutischen. Es erspart uns das Kopfschütteln.
    2. Antwort von Tim Kaufmann  (:))
      YB isch nervös hahaha
    3. Antwort von Michael Odermatt’s  (Schigu)
      @nager Haben sie ihren Kommentar eigentlich mal durchgelesen und gemerkt was für ein Schreiss sie sagen. Hammarby ist doch sicher kein Team mit Promotion Leauge Niveaue. Sagen sie doch einfach wenn sie den FC Basel nicht mögen.
  • Kommentar von Bruno Hofer  (Bernbruno2020)
    Was Basel nach dem Ausgleich gezeigt hat war eine sensationelle Reaktion.Gratulation aus Bern.Die Schiedsrichter sind nicht gerade die besten aus Europa,doch auch die müssen Leistung zeigen um aufzusteigen.Da gibt es halt auch Fehlentscheide, das gehört zum Sport.Doch Cabral mit Haaland zu vergleichen ist schon weit hergeholt.Es haben noch fast keine Stürmer in den 5 Topliegen eingeschlagen wo in der Schweiz Spitze waren.Ist auch Realität.Was YB und Basel abgeliefert haben,Super, weiter so!
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Hofer, es müssen ja nicht zwangsläufig Dutzende Stürmer sein, die aus der Schweiz oder via Schweiz in eine der fünf Topligen (nicht Topliegen) kommen und sich dort durchsetzen. Aber immerhin kann ich Ihnen einige Beispiele nennen: Ivan Zamorano, Alex Frei, Stephane Chapuisat, Mohamed Salah, Oliver Neuville, Giovane Elber, Daniel Jeandupeux. Aber trotzdem ist natürlich ein Vergleich mit Erling Håland sehr abenteuerlich.
    2. Antwort von Marc Nager  (Manager)
      Wie bitte? “Die Schiedsrichter sind nicht gerade die besten”? Ein Totalausfall war dieses russische Trio. Amoo hätte in der 30. Minute mit rot vom Platz gehört und sein Mitspieler, der eine klare Tätlichkeit (Ellbogen ins Gesicht eines Baslers gehauen) beging, hätte ihm wenig später folgen müssen. Auch die Verteilung der gelben Karten war ein Witz.
      Mit VAR wären die schwedischen Holzhacker mit 8 Feldspielern dagestanden. Das schlechteste Schiedsrichtergespann, das ich seit Jahren gesehen habe.
    3. Antwort von Marc Nager  (Manager)
      Danke an Herrn Graf, der unseren legastenischen bzw dislektischen Schweizer Fussballfans wenigstens wieder ein bisschen Deutsch beibringt. Die meisten Leute bringen ja keinen einzigen Satz mehr zustande, der nicht vor Grammatik- und Rechtschreibfehlern wimmelt…
  • Kommentar von Claudius Luethi  (@claude)
    Gabral ist eigentlich zu Schade für Basel. Hätte was werden können, aber wie so oft ...
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Dann ist es ja gut, dass bei Basel ein Mann mit Namen Cabral spielt, nicht ein Gabral.