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Seoane zieht Bilanz zur EL-Kampagne von YB
Aus Sport-Clip vom 18.03.2021.
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EL-Bilanz der Young Boys Leverkusen als Highlight und Ajax als Lehrstück

Mit dem Vorstoss in die Achtelfinals darf die Europa-League-Kampagne von YB als Erfolg gewertet werden.

Natürlich überwog kurz nach Spielschluss die Enttäuschung bei den YB-Akteuren nach dem Aus im Achtelfinal der Europa League gegen Ajax Amsterdam. Dennoch waren sich die Protagonisten bewusst, dass sie insgesamt eine mehr als vorzeigenswerte Kampagne gespielt hatten.

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Zusammenfassung YB - Ajax
Aus Europa League – Goool vom 18.03.2021.
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«Es war ein ganz positives Jahr, was die europäischen Auftritte anbelangt», meinte Trainer Gerardo Seoane. «Wir haben eine unglaublich gute Kampagne gespielt und dürfen stolz darauf sein, wie weit wir gekommen sind», pflichtete Christian Fassnacht bei.

Im Duell mit Leverkusen haben wir uns auch einen Namen in Europa gemacht.
Autor: Sandro Lauper

Dabei hatte YB mit dem Aus in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League einen Fehlstart ins internationale Geschäft zu verzeichnen. Gegen Midtjylland aus Dänemark resultierte ein klares 0:3. «Sie haben uns auf dem falschen Fuss erwischt. Wir waren nach der kurzen Sommerpause noch nicht ‹im Strumpf›», blickt Seoane zurück.

Dafür gelang dann via Playoffs (3:0 gegen Tirana) der Sprung in die Gruppenphase der Europa League. Die Gruppe mit AS Roma, ZSKA Sofia und Cluj schlossen die Berner auf Platz 2 ab.

Der Coup gegen Leverkusen

Danach folgte das Highlight schlechthin: Im Sechzehntelfinal eliminiert der Schweizer Meister überraschend Bundesligist Leverkusen. «Im Duell mit Leverkusen haben wir uns auch einen Namen in Europa gemacht», sagte Sandro Lauper, zuvor habe in den letzten Jahren international nur Basel gegeben.

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Lauper: «Duell mit Leverkusen gab Selbstvertrauen»
Aus Sport-Clip vom 18.03.2021.
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Die Überlegenheit von Ajax Amsterdam mussten die YB-Akteure dann neidlos anerkennen. «Diese Erfahrungen werden uns jedoch weiterhelfen», ist sich Fassnacht sicher.

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Fassnacht: «Das Spiel in Amsterdam war eine Lehrstunde»
Aus Sport-Clip vom 18.03.2021.
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«YB hat eine hervorragende Kampagne gezeigt», bilanzierte auch SRF-Experte Andy Egli. Weil die Berner aber als einziges Schweizer Team in der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs vertreten waren, konnte sich die Schweiz im Uefa-Länder-Koeffizient nicht signifikant verbessern.

Servette, St. Gallen und Basel waren bereits in den EL-Quali-Runden hängengeblieben.

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SRF-Experte Andy Egli zur EL-Kampagne von YB
Aus Sport-Clip vom 19.03.2021.
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YB Alleingang als Wermutstropfen

Folglich wird der Schweizer Meister auch in Zukunft mehrere Qualifikationsrunden überstehen müssen, um eine Europacup-Gruppenphase zu erreichen. Die weiteren Schweizer Teams dürfen gar «nur» noch um die Teilnahme an der neu geschaffenen, drittklassigen Conference League spielen.

Umso wichtiger wäre es, dass auch in Zukunft mehr als nur ein Super-League-Team europäisch vertreten und im entsprechenden Wettbewerb erfolgreich ist.

SRF zwei, sportlive, 18.03.2021, 20:40 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Ferdi Weibel  (weibel)
    YB war massiv in Zugzwang wegen dem verbockten Spiel in Amsterdam. Leider hat gestern das quentchen Glück gefehlt, um ein positives Resultat zu erzielen. Trotzdem ist YB eine tolle und spielstarke Mannschaft mit einem intelligenten Trainer. Gratulation zum erreichen des Achtelfinals. Das ist für einen CH Verein nicht selbstverständlich.
  • Kommentar von Claude Köchli  (C K)
    Das war eine gute Kampagne von YB. Danke nach Bern, dass ihr dafür gesorgt habt, dass die Schweiz nicht vollständig von der europ. Fussball-Landkarte verschwindet. Gestern Abend, super eingestellte Truppe, tolle erste 20 Minuten. Dann haben die anderen das Tor gemacht und dann war's gelaufen. Ärgerlich halt einmal mehr, dass ich auch in hundert Jahren niemals die Hands- und/oder passive Offside-Regel verstehen werde. Danke Andy Egli für dieses fadengrade Fazit zu diesen Themen.
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Glauben sie mir, sogar ich als aktiver Fussballer, habe die Handsregel nicht verstanden.
      Es werden auch immer wieder Änderungen vorgenommen und der Spielraum ist halt sehr gross.. Zudem legt es jeder Schiedsrichter anders aus.. Dachte eigentlich mit dem VAR wirds besser... Von wegen! Die passive Offsideregel ist einfach zu verstehen. Ich empfehle das IFAB Regelwerk zu studieren. Dann haben sies verstanden...
      # Ironie Off...
  • Kommentar von daniel schulz  (Alfonso)
    „...einen Namen in Europa gemacht“. Ist wohl ein bisschen übertrieben. Haben sich wahrscheinlich nichtmal einen Namen in Deutschland gemacht, denn dort wissen alle über die schlechte Form Leverkusens bescheid..
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      ... Neid ist eine hässliche Geliebte.... ;-))
    2. Antwort von daniel schulz  (Alfonso)
      Da haben Sie absolut recht. Ich nerve mich auch immer darüber.