- Freiburg setzt sich im Rückspiel des Europa-League-Achtelfinals gegen Genk 5:1 durch und ist locker eine Runde weiter. Mit dem VfB Stuttgart scheitert dafür ein anderer Bundesligist.
- Aston Villa lässt nach dem Hinspielsieg gegen Lille nichts mehr anbrennen.
- Mit Lyon scheidet der Sieger der Ligaphase gegen Celta Vigo in der K.o.-Phase bei erster Gelegenheit aus.
Freiburg – Genk 5:1 (Hinspiel 0:1)
Nach der knappen Niederlage vor einer Woche in Belgien war von Freiburg eine Reaktion gefordert. Und die kam: Bereits in der 19. Minute war die Hypothek nach einem Kopfballtreffer von Matthias Ginter getilgt. Igor Matanovic doppelte sechs Minuten später nach. Nach dem Anschlusstor der Gäste setzten die Breisgauer in der zweiten Halbzeit zur Gala an. Vincenzo Grifo, der mit seinem 106. Tor Nils Petersen als Rekordtorschütze des Klubs ablöste, Yuito Suzuki und Maximilian Eggestein sorgten für den deutlichen Sieg. Beim 4:1 durch Suzuki konnte sich Johan Manzambi einen Assist gutschreiben lassen. In der 81. Minute durfte der Nationalspieler vorzeitig Feierabend machen. Mit Bruno Ogbus spielte ein weiterer Schweizer durch.
Porto – Stuttgart 2:0 (Hinspiel: 2:1)
Mit Stuttgart ist ein anderer Bundesligist ausgeschieden. Porto führte auch im Rückspiel vor 50'000 Zuschauern im heimischen Estadio do Dragao die feinere Klinge und setzte sich verdient durch. William Gomes und Victor Froholdt erzielten die Treffer für die Portugiesen, die erstmals seit 2021 (damals in der Champions League) wieder in einem europäischen Viertelfinal stehen. Der VfB verabschiedete sich unrühmlich aus dem Wettbewerb: Nikolas Nartey schaffte es, sich innert einer Minute die Ampelkarte einzuhandeln.
Aston Villa – Lille 2:0 (Hinspiel 1:0)
Europa-League-Spezialist Unai Emery hat auch mit Aston Villa Chancen auf den Titel. Der Coach, der die Trophäe mit Sevilla und Villarreal insgesamt bereits viermal in die Höhe stemmen durfte, hat den Klub aus Birmingham in den Viertelfinal geführt. Captain John McGinn brachte Villa in der 54. Minute in Führung. Nach einem Auskick von Goalie Emiliano Martinez ging es ganz schnell, am Ende schob McGinn eiskalt ein. Leon Bailey machte fünf Minuten vor dem Ende mit dem 2:0 endgültig den Deckel drauf.
Lyon – Celta Vigo 0:2 (Hinspiel 1:1)
In der Ligaphase war Lyon mit sieben Siegen und nur einer Niederlage durchmarschiert. Genützt hat es den Franzosen nicht viel: Bereits in der ersten K.o.-Runde müssen sie die Segel streichen. Verteidiger Moussa Niakhaté erwies seinem Team früh einen Bärendienst. Nach einem harten Einsteigen sah er in der 19. Minute die rote Karte. Celta Vigo schlug aus der Überzahl nach einer Stunde Profit, als Javier Rueda zum 1:0 einnetzte. Nach Ferran Jutglas 2:0 in der Nachspielzeit war die Sache endgültig gegessen. Dass mit Nicolas Tagliafico danach mit Gelb-Rot noch ein zweiter Lyon-Akteur vom Platz flog, verkam zur Randnotiz.
Midtjylland – Nottingham Forest 1:2 n.V., 0:3 n.P. (Hinspiel 1:0)
Der Aussenseiter aus Dänemark, bei dem Kevin Mbabu verletzt fehlte, war nahe an der Überraschung. Im Penaltyschiessen versagten den Midtjylland-Spielern dann aber die Nerven: Die zwei ersten Schützen scheiterten am Pfosten, der dritte rutschte aus. Weil Nottingham keinen Fehlschuss verzeichnete, war das Penaltyschiessen zum schnellstmöglichen Zeitpunkt entschieden. Die Engländer hatten sich wie schon im Hinspiel ein deutliches Chancenplus erspielt, verpassten aber in der regulären Spielzeit ein drittes Tor. In der Verlängerung wurden ausserdem zwei Treffer Forests aberkannt. Dan Ndoye wurde beim Stand von 2:0 für Nottingham in der 61. Minute ausgewechselt.
Die weiteren Spiele
- Betis Sevilla – Panathinaikos Athen 4:0 (Hinspiel: 0:1)
- Bereits am Mittwoch gespielt: Sporting Braga – Ferencvaros Budapest 4:0 (Hinspiel: 0:2)