Das Tor des Abends
Das schönste Tor der 4. EL-Runde geht auf das Konto von Borissows Nikolai Signewitsch. Sein zwischenzeitlicher Führungstreffer zum 2:1 war zwar herrlich anzuschauen, im Endeffekt aber wertlos, da Köln mit 5:2 gewann.
Der «Doppelpack» des Abends
Allzeit bereit scheint das Motto von Astanas Patrick Twumasi: Erst wird ihm ein Treffer wegen einer Offside-Position aberkannt. Doch nur Sekunden später ist der Ball schon wieder bei ihm. Der Angreifer lässt sich nicht zweimal bitten und holt Verpasstes nach. Das Tor beschert den Gästen schliesslich auch den schmeichelhaften 1:0-Sieg bei Maccabi Tel Aviv.
Die Rettungsaktionen des Abends
Sowohl bei Roter Stern Belgrad (bei Arsenal) als auch bei Bukarest (gegen Hapoel Be'er Scheva) mussten Spieler für ihre geschlagenen Torhüter retten. Beide Teams retteten so ein Unentschieden auf fremdem Terrain.
Das Missverständnis des Abends
Ebenfalls eine grosse Rettungsaktion ging der Szene voraus, die anschliessend ein kollektives Kopfschütteln auslöste. 3 Spieler von Be'er Scheva könnten den Ball längst klären, schaffen es aber nicht, sich zu einigen. Bukarests Florinel Coman profitiert und schiesst zum 1:0 ein.
Der Aufreger des Abends
Es lief so gar nicht für Vitesse Arnhem gegen Zulte Waregem. Erst gerieten die Niederländer 0:2 in Rückstand, dann wurde auch der Anschlusstreffer aberkannt. Warum das Tor nicht zählte, dürfte ein Geheimnis des Schiedsrichters bleiben.
Die Chancentode des Abends
Villarreal vergab gleich zweimal kläglichst beim Gastspiel in Prag. Die Spanier konnten es sich leisten, siegten sie doch trotzdem mit 2:0.
Der Eklat des Abends
Marseilles Patrice Evra ist eigentlich als Frohnatur bekannt. Doch in Guimaraes brannten beim Franzosen die Sicherungen durch. Nach einem Tritt gegen einen Fan sah der Verteidiger noch vor dem Spiel Rot.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 02.11.2017, 18:50 Uhr.