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Europa League GC gegen Fenerbahce wieder überfordert

Wie erwartet haben die Grasshoppers Zürich den Einzug in die Europa League verpasst. Beim 0:2 gegen Fenerbahce Istanbul wurden den Schweizern erneut die Grenzen aufgezeigt.

Für die Grasshoppers ist die Saison auf internationalem Parkett schon wieder beendet. Durch das 0:2 gegen Fenerbahce Istanbul schieden die Schweizer mit dem Gesamtskore von 0:5 im EL-Playoff aus.

Tamis grosse Rochade

Für die Grasshoppers war die Partie gegen «Fener» bereits das 12. Pflichtspiel seit dem 14. Juli. Dass Pierluigi Tami diesem Mammutprogramm Tribut zollen musste, spiegelte sich auch in der Aufstellung der Zürcher wider: Das Mittelfeldduo Kim Källström und Marko Basic wurde geschont, Topskorer Caio sass 90 Minuten auf der Bank.

12 Spiele in 5 Wochen – ich bin froh, dass sich keine Spieler mehr verletzt haben.
Autor: Pierluigi Tami

Tami wollte mit seinem Team nicht zu hart ins Gericht gehen. «Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wille und Einsatz waren da. So kann man eine Niederlage durchaus akzeptieren», meinte der Übungsleiter.

Bild des Spiels GC gegen Fenerbahce.
Legende: Zu stark GC fand gegen Fenerbahce keinen Weg. Keystone

Ordentliche erste Halbzeit

Trotz der weitreichenden Rotation präsentierten sich die «Hoppers» in Halbzeit eins stark verbessert. Dies lag jedoch auch daran, dass sich die Türken zunächst darauf beschränkten, ihr Programm abzuspulen. Lediglich Robin van Persie wusste einige Male für Gefahr zu sorgen.

In der Schlussphase reichten zwei konzentrierte Angriffe vom eingewechselten Fernandao (77.) sowie Miroslav Stoch (84.), dem Doppeltorschützen aus dem Hinspiel, zum Erfolg für die Türken.

Zuhause zu Gast

Die im Letzigrund stattfindende Affiche war für die Zürcher nur dem Namen nach ein Heimspiel: Unter den über 14'000 Zuschauern bildeten die türkischen Supporter die klare Mehrheit, was sich auch akkustisch (nicht zuletzt in Form von Pfiffen gegen GC-Spieler) niederschlug.

Legende: Video Tami: «Kann meinem Team keinen Vorwurf machen» abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.
Aus sportlive vom 25.08.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.08.2016, 18:55 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Rainer Feuerstein (Flinti)
    Im Grossen und Ganzen gebe ich Hr. Koller recht, wenn auch nicht in diesem Ausmass. Tatsache ist, dass Schweizer Klubs gegen Bundesliga Klubs schon mit einer Verlierermentalität auf den Platz kommen, das gilt auch für den FCB. Dieses Phänomen beobachte ich schon seit mehr als 30 Jahre. Fussballerisch sind unsere Spieler bestimmt nicht schlechter, aber im Kopf 3.Klassig.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Das Niveau der Superleague ist erschreckend und es wird von Jahr zu Jahr noch schlimmer. YB scheidet mit 2:9 Toren aus, GC mit 0:5. Beide Clubs sahen extrem schlecht aus und es ist klar, dass der einzige halbwegs professionell geführte Club der Schweiz, der FCB, die Meisterfeier jetzt schon organisieren kann. Der Rest der Superleague hat etwa das Niveau für die Oberligen (5. Stufe in Deutschland) zu mehr reicht das nicht.
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    1. Antwort von Franz Huber (R.)
      5. höchste Spielklasse in Deutschland. Man muss jetzt wegen einigen missratenen Auftritten auf europäischem Parkett nicht gleich so übertreiben.
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    2. Antwort von markus kohler (nonickname)
      O.k., das ist etwas übertrieben, aber mehr als die 3. Liga würde für kein Team ausser Basel drin liegen. Die schwachen Teams wie Lugano, Thun und zur Zeit St. Gallen hätten wohl auch in der Regionalliga zu kämpfen.
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    3. Antwort von Jonathan Faye (Jonathan Faye)
      Super League und Challenge League sind PROFI Liegen, in De. ist 3. Liga Halb Profi Liga! Wer verdient mehr? Welche Clubs haben mehr Geld?! Sie wissen nicht, wovon Sie sprechen!
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    4. Antwort von E. Schönbächler (E. Schönbächler, Einsiedeln)
      Die besten Spieler wechseln sehr jung ins Ausland. Allein 24 Schweizer sind in der Bundesliga unter Vertrag. Diese Fussballer fehlen in der Super League und müssen durch teils sehr junge Spieler und Ausländer ohne grosse Namen (mit Ausnahmen) ersetzt werden. Ich muss aber zugeben dass die Auftritte von YB und GC erschreckend schwach waren. Etwas mehr Ehrgeiz und Siegeswillen hätte man schon zeigen können. ("Mit fliegenden Fahnen untergehen.")
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  • Kommentar von Stefan Andreas Berta (sab@dietlikon.ch)
    Für Fener trotzdem nur ein schwacher Trost für die verpasste CL'Quali: jetzt müssen die Rivale Besiktas jeweils in der Königsklasse zuschauen!
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