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Europa League Schalke war bereits weg, kämpfte und steht im Viertelfinal

Borussia Mönchengladbach bringt eine beruhigende 2:0-Führung gegen Schalke nicht über die Runden und scheidet nach dem 2:2 gegen Schalke aufgrund der Auswärtstorregel aus der Europa League aus. Yann Sommer macht dabei eine unglückliche Figur.

  • Nach dem 1:1 im Hinspiel reicht Schalke das 2:2 im Rückspiel, um dank der Auswärtstorregel in den Viertelfinal der Europa League vorzustossen.
  • Josip Drmic steht bei Gladbach in der Startelf
  • Die Auslosung der Viertelfinals findet am Freitag um 13:00 Uhr in Nyon statt

Ein Schweizer stand bei der entscheidenden Aktion im Mittelpunkt. Yann Sommer musste sich in der 54. Minute von einem vermeintlich harmlosen Weitschuss von Leon Goretzka bezwingen lassen. Bitter für den Schweizer Nationalgoalie: Der Ball setzte unweit der Torlinie tückisch auf, Sommer griff daneben. Es ist aus Sicht der Schalker der Anschlusstreffer zum 1:2. Und der Startschuss zur Wende im Europa-League-Achtelfinal. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Gladbach alles im Griff gehabt und 2:0 geführt.

  • 26. Minute: Schalkes Benedikt Höwedes lenkt einen Schuss von Gladbachs Andreas Christensen unglücklich ins eigene Tor
  • 54. Minute: Mahmoud Dahoud trifft mit einem Sonntagsschuss aus der Distanz
Legende: Video Der umstrittene Penalty, der zum Ausgleich führte abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus sportlive vom 16.03.2017.

Auf einen Schlag wieder da

Bis zum Anschlusstreffer von Goretzka hatten wohl auch viele Schalke-Fans den Glauben an ihre Mannschaft verloren. Zu schwach der Auftritt von «Königsblau» bis zu diesem Zeitpunkt. Doch plötzlich war alles anders. Schalke setzte die Gastgeber unter Druck und provozierte so einen strittigen Handelfmeter. Eric Maxim Choupo-Moting flankte, über Umwege prallte der Ball an Dahouds Arm. Schiedsrichter Mark Clattenburg zögerte keine Sekunde. Den fälligen Penalty verwandelte Nabil Bentaleb in der 68. Minute souverän.

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Tore fielen jedoch keine mehr. So qualifizierte sich Schalke dank der Auswärtstorregel für den Viertelfinal.

Drmic mit Leistungsabfall

Weil Gladbachs Top-Torschütze Lars Stindl (5 Tore im Europacup) verletzt ausfiel, rutschte Josip Drmic in die Startelf der Fohlen. In der 18. Minute kam der 24-Jährige nach einer Raffael-Flanke im Sechzehner frei zum Kopfball, doch der Ball flog am Tor vorbei. In der zweiten Halbzeit fiel der Schweizer Internationale nicht mehr gross auf und wurde kurz vor Schluss ausgewechselt. Nico Elvedi und Djibril Sow kamen nicht zum Einsatz.

Sendebezug: SRF info, 16.03.2017, 20:50 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Bernhard Meile (bm)
    Dieser Strafstoss war völlig unberechtigt. Das haben alle gesehen, selbst die eingefleischtesten Schalke-Anhänger. Nun, der VfL muss es sportlich akzeptieren, denn Fehler der Schiedsrichter gehören ebenso zum Spiel, wie jene der Spieler. Dennoch dürfte man sich längst überlegen, ob es nicht für solche Spiele - ähnlich dem Tennis - sog. Challenges gibt, bei denen der Ref. seinen Entscheid in Ruhe überprüfen kann, z.B. gemeinsam mit einem Oberschiedsrichter.
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  • Kommentar von Anjes Mory (Anjes)
    ganz Ehrlich. Yann Sommer hat beim 2:1 keine Chance. Der Ball springt noch auf und er liegt schon am Boden. Da hast du als Torhüter keine Chance noch etwas zu machen
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  • Kommentar von Christian Hofstetter (hofi)
    Der Penalty für Schalke ist ein klarer Fehlentscheid. Dahouds Arm ging nie und nimmer zum Ball. Aber Mönchengladbach hat in der zweiten Halbzeit abgebaut als hätten sie nur Luft für eine Halbzeit gehabt. Und mit Drmic ist ein weiterer Schweizer drauf und dran, sich aus der Mannschaft zu spielen. Welche Chancen braucht der Mann noch, um ein Tor zu schiessen? In der zweiten Halbzeit verschwand er von der Bildfläche. Sommer hat wohl Pech gehabt, dennoch ist es ein peinliches Tor .
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    1. Antwort von Beat Bachmann (B77)
      Peinlich finde ich nur deinen Kommentar :-)
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