Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Inhalt

Weltmeister in Thun zu Gast Schürrle spielt bei Spartak abseits des Scheinwerferlichts

André Schürrle ist bei Dortmund nicht erwünscht. Spartak ist für den Weltmeister von 2014 das zweite Leihgeschäft in Serie.

André Schürrle kniet.
Legende: In Russland gefordert André Schürrle, 2014 mit Deutschland Weltmeister. imago images

2014 war André Schürrle bei Deutschlands berauschendem WM-Titelgewinn in Brasilien mittendrin. Im legendären Halbfinal gegen den Gastgeber erzielte er die Tore zum 6:0 und 7:0. Dass er dereinst im beschaulichen Berner Oberland zu Gast sein würde – das war auf dem Zenit seiner Karriere kaum vorstellbar.

Einstiger BVB-Rekordtransfer

Doch der Karriere-Entwurf des Deutschen ist in den letzten Jahren arg ins Wanken geraten. 2016 hatte Schürrle auf Empfehlung des damaligen BVB-Trainers Thomas Tuchel für die damalige Klub-Rekordsumme von 30 Millionen Euro von Wolfsburg nach Dortmund gewechselt.

Ein fester Platz in der Stammelf blieb ihm jedoch verwehrt. Daraufhin hatte ihn die Bild als «Deutschlands grössten Transfer-Irrtum» bezeichnet.

Ich hatte das Gefühl, zur Zielscheibe zu werden.
Autor: André Schürrle

In der vergangenen Saison hatte Dortmund Schürrle an den FC Fulham ausgeliehen. «Ich hatte das Gefühl, zur Zielscheibe zu werden», sagte dieser damals. Am Ende der Saison resultierte der Abstieg aus der Premier League, die nächste Enttäuschung.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie das Hinspiel in der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League zwischen Thun und Spartak Moskau am Donnerstag ab 18:50 Uhr auf SRF zwei, in der SRF Sport App sowie auf srf.ch/sport.

Nach seiner Rückkehr zum BVB folgten Wochen der Ungewissheit. Spätestens als er in Dortmund freigestellt wurde und nicht mit ins Trainingslager reiste, standen die Zeichen erneut auf Abschied. Nun nimmt Schürrle in der russischen Premjer Liga den nächsten Anlauf. Für eine Saison. Und angeblich ohne feste Kaufoption.

Nun muss sich Schürrle bewähren – und umstellen. Denn die Gegner heissen nicht mehr Liverpool oder Manchester City, sondern künftig geht es gegen Ufa oder Tambow. Oder eben gegen den FC Thun.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 6.8.2019, 22:30 Uhr

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Schürrle hat bereits das größte erlebt, was man als Fussballer erreichen kann. Unvergessen seine Vorlage auf Götze im WM Finale 14. Umso bitterer ist es jetzt natürlich gegen Thun vor gefühlten 1000 Zuschauern spielen zu müssen. Andererseits ist er erst gerade mal 28 und vielleicht wird man in nochmal in der Buli sehen - zu wünschen wäre es ihm.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen