Schiedsrichter-Spray kommt an der WM zum Einsatz

Der Freistoss-Spray für Schiedsrichter wird auch bei der WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) zum Einsatz kommen. Dies hat FIFA-Präsident Joseph Blatter am Rande der Klub-WM in Marrakesch bestätigt. Und: Der griechische Fussballverband wird mit 100'000 Franken gebüsst.

Schiedsrichter nutzten den Spray, damit die Spieler bei Freistössen den Abstand einhalten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Es wird gesprayt Schiedsrichter nutzten den Spray, damit die Spieler bei Freistössen den Abstand einhalten. Keystone

Der Spray sei an der Klub-WM bisher zur vollen Zufriedenheit sowohl der Spieler als auch der Zuschauer eingesetzt worden, sagte Blatter: «Wir werden ihn auch bei der WM benutzen!»

Die Referees benutzen den weissen Spray bei Freistössen, um sicherzustellen, dass der vorgeschriebene Abstand von 9,15 Metern zwischen Schütze und Gegenspielern eingehalten wird. Nach rund 60 Sekunden ist die weisse Substanz auf dem Rasen nicht mehr zu sehen.

100'000 Franken Busse für griechischen Verband

Die FIFA hat den griechischen Fussball-Verband wegen beleidigenden Verhaltens seiner Fans im WM-Barragespiel gegen Rumänien zu einer Geldstrafe in Höhe von 100'000 Schweizer Franken verurteilt.

Die Anhänger der Griechen verstiessen demnach beim 3:1-Hinspielsieg am 15.
November in Piräus mit «verächtlichen, diskriminierenden oder verunglimpfenden Worten oder Aktionen» gegen Disziplinarregeln.

Der rumänische Verband muss wegen Verstössen seiner Fans bei der Partie 50'000 Schweizer Franken zahlen.