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Am Fifa-Kongress entschieden «Mega-WM» 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt

Die Bewerbung «United 2026» erhielt mit 134:65 Stimmen den Zuschlag. Dies entschied der Fifa-Kongress in Moskau.

Legende: Video Die WM 2026 wird in 3 Länder stattfinden abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.
Aus sportaktuell vom 13.06.2018.

Die favorisierte Bewerbung USA/Kanada/Mexiko hat sich am Fifa-Kongress gegen Marokko durchgesetzt. In Moskau stimmten 134 Verbände für die nordamerikanische Variante (absolutes Mehr: 101), darunter auch die Schweiz. 65 Stimmen erhielt Marokko, während der Iran sich enthielt.

11 Milliarden Dollar für die Fifa

Das Staatentrio hatte mit Einnahmen von über 14 Milliarden Dollar geworben, 11 davon würden auf die Fifa und die Verbände entfallen. Die USA wird zum 2. Mal nach 1994 eine WM ausrichten, für Mexiko ist es die 3. nach 1970 und 1986. Kanada wird erstmals zum Zug kommen.

Das Turnier in 8 Jahren wird erstmals mit 48 Teams ausgetragen. In den USA, wo 60 der 80 WM-Partien stattfinden werden, stehen die Stadien für die «Mega-WM» jetzt schon bereit. In Marokko hingegen hätten 9 von 14 Spielstätten sowie ein grosser Teil der Infrastruktur neu gebaut werden müssen.

Legende: Video SFV-Präsident Gillieron: «Das Herz wäre für Marokko gewesen» abspielen. Laufzeit 03:07 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.06.2018.

Die nordamerikanische Bewerbung hatte von der Fifa-Expertenkommission die bessere Bewertung erhalten (4,0 von 5 möglichen Punkten/Marokko: 2,7). Der Verbund reichte 23 mögliche Austragungsorte ein, von denen nun 16 ausgewählt werden.

Sendebezug: SRF 3, Nachmittagsbulletin, 13.6.2018, 13:30 Uhr

60 Kommentare

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  • Kommentar von A. Kissling (aendu77)
    Was ist eigentlich, wenn die versprochenen Milliardengewinne nicht kommen...? ;-)
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Die USA sind einfach keine Fussball Nation und auch Canada nicht. Da hätte es Mexico besser allein gemacht. Zudem, in letzter Zeit sprach man immer von Menschenrechten in den Gastgeberländern. Da die USA zu wählen ist fast schon ein Verbrechen, bei all den Kriegen die sie starten.
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    1. Antwort von Thomi Capelli (thomicapelli)
      Wer keine Ahnung hat sollte auch nicht proleten. Vielleicht haben sie es ja verpasst, aber unser Praesident hat eben einen Nuklearkrieg in Korea verhindert... Ebenso ist geplant Truppen heim zu bringen. Unter Trump wurden keine Kriege begonnen sondern beendet. Der heilige Obama allerdings gehoert da eher gescholten... Aber Europa ist ja so fuer Obama, obschon nichts, aber auch gar nichts, rausgekommen ist nach 8 Jahren. Und ohne die USA und ihre Truppen waere Europa heute auch anders...
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Was hat er Herr Capelli? Jetzt machen sie sich aber lächerlich! Das sie ihr Land Demokratie nennen ist schon etwas viel mit Humor behaftet und das Trump keinen Krieg entfacht hat, mag vielleicht richtig sein, aber er fördert sie wieter mit seiner Politik, den Waffenverkauf ist sein Ziel! Amerika lebt von vielen Mythen die so nicht stimmen, wie andere Länder auch. Obama mag wenig erreicht haben, doch Trump hat gar nichts erreicht, das Treffen mit kim wahr mehr schau als Effizienz!
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  • Kommentar von Stephan Poetsch (StephanP)
    48 Teams: das könnte der FIFA und ihrem unersättlichem Geldbeutel so gefallen. Mir denkt, dass die Krankenabteilungen ganz schön Zulauf bekommen werden, nach dieser Tortur. Naja: für Geld kann man sich alles kaufen, sogar Fussballerbeine. Aber keine Gesundheit und Erholung.
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    1. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Mir denkt, dass es für die einzelnen Spieler gar keine Mehrbelastung geben wird. Genau wie jetzt mit 32 Mannschaften wird es maximal 7 Spiele für eine Mannschaft und demzufolge auch deren Spieler geben. Falls man es bis in den Final resp. den kleinen Final schafft.
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