Zum Inhalt springen
Inhalt

Das Erfolgsrezept des Kroaten Rakitic und seine typisch schweizerischen Nerven

Ivan Rakitic hat mit seinem eiskalt verwandelten Elfmeter den Schlusspunkt unter eine zähe Partie im WM-Viertelfinal gesetzt.

Legende: Video Rakitic: «Unsere Generation hat es so drauf» abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 07.07.2018.

Wie schon im Achtelfinal beim Penalty-Thriller gegen Dänemark kennt Kroatien nach dem erneut erknorzten Weiterkommen zwei Helden.

  • Keeper Danijel Subasic, der körperlich angeschlagen im Elfmeterschiessen den Versuch von Fjodor Smolow hielt.
  • Ivan Rakitic, der wie bereits gegen die Skandinavier mit einem versenkten Penalty beim Showdown für das Schlussbouquet verantwortlich zeichnete.
Legende: Video Der entscheidende Penalty von Rakitic abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 07.07.2018.

«Das erste, was mir meine Teamkollegen hinterher sagten war, dass dies typisch schweizerisch sei», verriet der gebürtige Aargauer gegenüber SRF auf Schweizerdeutsch, als er auf seine Nervenstärke angesprochen wurde. Der 30-jährige Barcelona-Mittelfeldstratege ist überzeugt, dass ihm sein Mix aus kroatisch, schweizerisch und spanisch in vielen Situationen weiterhilft.

Wir wollen weiter Geschichte schreiben, auch wenn es sich bei England um einen unglaublich schwierigen Gegner handelt. Aber jetzt sind wir schon so nah dran.
Autor: Ivan Rakitic

In der Matchanalyse räumte Rakitic ein, «dass wir den Sack in der Verlängerung hätten zumachen müssen». «Aber unsere Generation hat es einfach so drauf, dass es nicht ohne Spannung geht!»

Leer, aber voller Dankbarkeit

Träumen sei nun erlaubt. «Wir wollen weiter Geschichte schreiben, auch wenn es sich bei England um einen unglaublich schwierigen Gegner handelt. Aber jetzt sind wir schon so nah dran.»

Für Kroatiens Trainer Zlatko Dalic war der nötige Steigerungslauf das Erfolgsrezept: «Wir kennen die Art und Weise der Russen, sie haben einen aggressiven und kämpferischen Stil.»

Auf der Gegenseite haderte Roman Sobnin damit, «dass uns heute einfach das nötige Glück gefehlt hat». Im bitteren Moment der Niederlage vermochte der 24-Jährige nichts zu fühlen, so leer wirkte er. «Aber dem Publikum möchten wir noch danken für eine tolle Unterstützung.»

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung auf SRF zwei

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.