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Medienkonferenz der Schweiz Petkovic hat keine Lust auf Diskussionen

Am Tag vor dem Serbien-Spiel weicht Nationalcoach Vladimir Petkovic dem Balkan-Thema aus.

Gleich die erste Frage an der Medienkonferenz hat es in sich. Sie zielt auf die Provokationen in den sozialen Netzwerken in Richtung Xherdan Shaqiri ab. Ausgerechnet ein Journalist der brasilianischen Zeitung O Globo stellt sie.

Petkovic geht gar nicht auf sie ein und meint: «Ich werde meinen Spielern sagen, dass wir gegen Serbien besser sein und das Spiel gewinnen wollen.» Auch gegenüber SRF will Petkovic nichts dazu sagen.

Was Russland bisher für die WM gemacht hat, ist grossartig.
Autor: Vladimir Petkovic

Die wichtigsten Aussagen von Petkovic zu anderen Themen:

  • Die Favoritenrolle: «Die muss man auf dem Rasen rechtfertigen. Das wird auch gegen Serbien so sein. Wir müssen respektvoll gegen diese gute Mannschaft mit sehr guten Individualisten auftreten. Aber wir können selbstbewusst ins Spiel gehen.»
  • Die mögliche harte Gangart der Serben: «Wir können nicht nur physisch spielen, sondern müssen unser Spiel finden. Das bedeutet auch, dass wir mehr rennen als der Gegner.»
  • Mögliche Änderungen in der Stammelf: «Wir hatten zuletzt im Training einige Probleme. Ich warte bis morgen Vormittag ab, ob ich obligatorische Wechsel machen muss oder einen Bauchentscheid fälle.»
  • Die Reise und die Zeitumstellung (-2 Stunden): «Ausreden oder sich zu beklagen, ist etwas für Verlierer. Wir müssen auf der Höhe sein und beweisen, dass wir jeden Gegner schlagen können.»
  • Das angestrebte Resultat: «Mit einem Unentschieden geben wir uns nie zufrieden. Wir wollen unser Spiel über 90 Minuten durchziehen.»
  • Die Stimmung in Kaliningrad: «Ich habe hier noch wenig mitbekommen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir eine grosse Unterstützung erhalten werden. Was Russland bisher für die WM gemacht hat, ist grossartig.»

Traktor erheitert Petkovic

Am Ende der Medienkonferenz muss Petkovic dann doch noch herzhaft lachen. Auf russisch wird er auf einen Schweizer Fan angesprochen, der mit dem Traktor bis Russland gefahren ist. «Das macht Spass und macht die WM doch interessant. Es kommen viele Kulturen zusammen, aber letztlich sind wir eine Einheit: Wir wollen alle guten Fussball sehen und immer wieder feiern.»

Josef Wyer, Beat Studer und Werner Zimmermann posieren mit einem Traktor (Baujahr: 1964) vor dem Stadion in Kaliningrad.
Legende: Angekommen Josef Wyer, Beat Studer und Werner Zimmermann posieren mit einem Traktor (Baujahr: 1964) vor dem Stadion in Kaliningrad. Keystone

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

26 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Herr Petkovic hat völlig Recht, es geht hier um Fussball und nicht um Politik! Die Sticheleien kommen sowieso nur von den Politikern, in der Schweiz leben und arbeiten die "Balkani" friedlich zusammen!
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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Lasst doch den Trainer einfach in Ruhe machen. Er wird bezahlt und trägt die Verantwortung. Und jeder Trainer gibt sicher das Beste. Ob das dann reicht, ist wieder eine andere Frage.
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (KallePalle)
    Absolute Spitzenreakion des Trainers. DAs solche Fragen von einem Brasilianer kommen wundert mich nicht. Wenn man, bevor überhaupt ein Ball gespielt wurde, schon Weltmeister ist, muss man sich nicht wundern wenn man dann auch mal eins auf die Socken bekommt. Das Gehabe dieses Jünglings geht mir eh gegen die Hutschnur. Hat bei PSG in dieser Saison nicht viel gebracht und nur, weil ein Scheich keine Ahnung vom Fussball hat, ist Neymar noch immer nicht der Überflieger.
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