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Schweizer Torschütze Steven Zuber, das unverhoffte «Kopfballmonster»

Auf leisen Sohlen hat sich Steven Zuber einen Platz in der WM-Startelf erkämpft. Gegen Brasilien stand der 26-Jährige goldrichtig.

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Zuber: «Zufrieden wäre ich mit einem Sieg»
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 17.06.2018.
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Wenn man in seinem ersten WM-Spiel ein Tor gegen Brasilien schiesst, müsste man zufrieden sein. Nicht so Steven Zuber. «Zufrieden wäre ich, wenn wir gewonnen hätten», sagt der Flügelspieler nach dem 1:1 gegen den Rekordweltmeister.

Zuber spricht, als wäre sein Tor eine Selbstverständlichkeit. Das ist es aber bei weitem nicht:

  • 1. Hätte Zuber noch vor einigen Monaten niemand in die WM-Startelf geschrieben.
  • 2. Trifft der 1,82 m grosse Angreifer eher selten per Kopf.

«Das letzte Kopfballtor muss zwei, drei Saisons zurückliegen», sagt Zuber. Er muss selbst lachen, als ihn Teammanager Philipp Ebneter nach dem Match als «Kopfballmonster» bezeichnet.

Der Lohn nach einem harten Jahr

Zuber hat kein leichtes Jahr hinter sich. In Hoffenheim verlor er seinen Stammplatz, er kämpfte sich aber rechtzeitig zum Saisonende zurück.

In der Nati lief dagegen seit letztem Herbst alles für den Winterthurer. Konkurrent Admir Mehmedi verletzte sich und musste auf die WM verzichten. Zuber rechtfertigte seine Nomination mit soliden Leistungen. In zuletzt 6 Startelfeinsätzen erzielte er 4 Tore. Für das Schweizer Team ist dies eine sehr gute Nachricht. Denn ohne echten Goalgetter ist ein erweiterter Kreis von treffsicheren Spielern Gold wert.

«Zuber's Wife» fieberte mit

Für Zuber (auf Instagram nennt er sich Zauber) war der Auftritt in Rostow am Don eine magische Nacht. Auch wenn er sich betont bescheiden gab («es ist egal, wer das Tor schiesst»). Seit heute kennt man seinen Namen auch in Brasilien.

Und auf der Tribüne dürfte eine Zuschauerin besonders angetan gewesen sein: Zubers Ehefrau. Auch sie fiel im vollen Rund der Arena auf. Denn die gebürtige Serbin gab sich deutlich zu erkennen. Sie trug ein Trikot mit der Aufschrift «Zuber's Wife» und der Rückennummer 14. Interessant dürfte es also am nächsten Freitag werden, wenn die Schweiz auf Serbien trifft.

Zubers Ehefrau.
Legende: Verfolgte das Spiel vor Ort Zubers Ehefrau. Instagram

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Kläger  (Hans Kläger)
    Frage an SRF
    Warum werden die Farben der Mannschaften auf dem Bildschirm nicht eingeblendet?
    Bei ARD ist dies heute Abend der Fall.
    Kann also nicht an einer FIFA Weisung unterliegen?
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      Guten Tag, wir halten uns bei Zeit- und Resultate-Einblendern an die Vorgaben der FIFA. Die FIFA-Richtlinien sehen das Einblenden der Trikotfarben nicht vor. Die Vorgaben, die andere Sender von der FIFA haben, entziehen sich unserer Kenntnis. Deshalb können wir nicht beurteilen, weshalb die Trikotfarben auf ausländischen Sendern eingeblendet werden. Sportliche Grüsse
    2. Antwort von Redaktion SRF Sport (SRF)
      Guten Tag. Wir halten uns bei Zeit- und Resultate-Einblendern an die Vorgaben der Fifa. Die Fifa-Richtlinien sehen das Einblenden der Trikotfarben nicht vor.
      Ob andere Sender von der Fifa andere Vorgaben haben, entzieht sich unserer Kenntnis. Freundliche Grüsse
  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Seit VAR kann es auch sein, dass das Goal noch Minuten danach aberkannt wird ;-)
    trotzdem dumme Frag
  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (John F.)
    Heisst es nicht „Hinter jedem starken Mann steht auch eine starke Frau“? Zuber‘s wife muss sackstark sein!
    1. Antwort von Alex Terrieur  (Imfeld)
      Serben bringen GLück!