Zum Inhalt springen

Tänzchen und «Stinkefinger» Der bizarre Auftritt von Diego Maradona

Argentiniens Legende spielte auf der Tribüne beim 2:1-Zittersieg gegen Nigeria mehr als nur eine Nebenrolle.

Legende: Video Maradona schreibt eine Geschichte des Spiels abspielen. Laufzeit 1:12 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 27.06.2018.

Wo immer Argentinien an dieser WM spielt, die Kameras sind auch auf Diego Maradona gerichtet. Argentiniens Fussball-Legende gibt dabei ein bizarres Bild ab. Pure Freude und ein Tänzchen vor dem Spiel, ein Nickerchen vor der Halbzeit, der «Stinkefinger» nach dem Siegestor – Maradona erlebte die gesamte Palette der Gefühlswelt.

Nach dem Sieg gegen Nigeria musste Maradona abseits der TV-Kameras in einen Nebenraum der VIP-Logen begleitet werden.

Maradona selber gab dann aber via Instagram Entwarnung: «Ich möchte euch sagen, dass es mir gut geht», schrieb der 57-Jährige. Er hätte während dem Spiel mit Kreislaufproblemen zu kämpfen gehabt.

Er habe sich von einem Arzt durchchecken lassen. «Er empfahl mir, vor der zweiten Halbzeit nach Hause zu gehen, aber ich wollte bleiben», so Maradona.

23 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Silvio Kohler (lordprong)
    Am schlimmsten dünkt mich, dass die öffentliche meinung im land nach wie vor der polemik dieses schattens seiner selbst folgt. Wie sollen messi und co eine mannschaftliche leistung bringen im wissen, dass die fussballautorität im land dieses abziehbild ist? Einfach der blanke hohn für jeden halbwegs professionellen sportler, doch alle müssen sie sich an seinen längst vergangenen erfolgen messen. Cry for yourself, argentina....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Interessant ist ja, dass die (wohl russische) Fernsehregie den besagten Herrn M. so oft gezeigt hat, dass man hätte meinen können, er sei die wichtigste Person im ganzen Stadion. Als er dann aber unvermittelt die Stinkfinger nach unten zeigte, wurde sofort weggeblendet, aber eben doch zu spät.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Stephan Roos (SR)
    Wenn er dereinst im Himmel landen sollte, so wird ihm mindestens der „Finger Gottes“ gestutzt werden. Die Berichterstattung von SF zur Partie, unter der Leitung von Herr D.Kern, hat mir ausserordentlich gut gefallen. Insbesondere die Analyse darüber, wie ungenau die Handsregel im Fussballreglement formuliert ist!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen