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Gerichtsverfahren als Problem Deshalb muss Embolo weiter auf seine Reisegenehmigung warten

Der ESTA-Antrag des Nati-Stürmers wird erneut geprüft. Nun heisst es Warten.

Als das Flugzeug mit der Nati-Crew am Dienstag von Zürich nach Los Angeles unterwegs war, hatte Breel Embolo anderes zu tun. Nachdem dem Stürmer kurzfristig die Einreise wegen ESTA-Problemen verweigert worden war, musste der 29-Jährige nach Bern.

Wie der Schweizerische Fussballverband am Mittwoch mitteilte, habe Embolo auf der US-Botschaft eine neue Reisegenehmigung stellen müssen, während seine Nati-Kollegen in San Diego schliefen. «Die Botschaft hat uns mitgeteilt, dass der Antrag mit Priorität behandelt wird. Nun warten sowohl Breel als auch wir auf die Genehmigung, damit er schnellstmöglich nach San Diego reisen und zum Team stossen kann», hiess es im Wortlaut des SFV.

Verurteilung sorgt für Probleme

Adrian Arnold, der SFV-Medienchef, erklärte an einer Pressekonferenz am Mittwochmorgen in San Diego, dass man zuversichtlich sei, dass Embolo bald nachfliegen könne: «Breel wird bald als unser Breel bei uns sein.» Eine genaue Prognose wollte er indes nicht abgeben. In der Zwischenzeit weilt der Rennes-Stürmer in Zürich und hält sich mit Fitness-Plänen des Performance Staffs der Nati fit.

Auch zu den Gründen gibt es mittlerweile Klarheit. Wie bereits vermutet, sorgte ein abgeschlossener Gerichtsfall rund um den Stürmer für Probleme. «Gestern Nachmittag informierte die US-Botschaft in Bern Breel darüber, dass sie die Gerichtsdokumente zu einem abgeschlossenen und seit diesem Frühjahr rechtskräftigen Urteil im Zusammenhang mit einer ausgesprochenen Drohung aus dem Jahr 2018 benötigt.»

Kurzfristige Info

Konkret gehe es bei den Abklärungen auf der Botschaft um die Frage, ob physische Gewalt zur Anwendung gekommen war. «Dies war nicht der Fall», so Arnold.

Der gecancelte Reisegenehmigungs-Antrag Embolos hatte die Nati am Dienstag auf dem falschen Fuss erwischt. Nachdem noch am Abreisetag alle ESTA-Anträge als «approved» gemeldet worden waren – auch jener von Embolo – änderte sich die Ausgangslage am Flughafen, so der SFV in der Mitteilung. «Um 10:34 Uhr, zweieinhalb Stunden vor dem Abflug, erhielten wir die Mitteilung, dass für Breels ESTA zusätzliche Abklärungen erforderlich seien.»

Auch wenn Murat Yakin einen Plan B oder C in der Schublade habe, «gehen wir weiterhin von Plan A mit Breel aus», so Arnold. Nun heisst es für alle Beteiligten warten. Wie lange, ist noch offen.

SRF zwei, Sportflash, 02.06.2026, 20 Uhr

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